Inntal

Seefelder und Reither Spitze, Freiungen Höhenweg

Ende September, kurz vor dem Schließen der meisten Hütten in den Alpen, sind wir zu einer Tour ins Karwendel aufgebrochen. Eigentlich hatten wir eine ganz andere Tour vor, aber da ich dummerweise den Alpenvereinsschlüssel zu Hause vergessen hatte, mussten wir kurzfristig umdisponieren, denn wir hätten die ursprünglich anvisierte Selbstversorgerhütte nicht aufschließen können. Unser Ziel war der westliche Teil der Nordkette, mit den Gipfeln von Seefelder Spitze, Reither Spitze, der Nördlinger Hütte und dem Freiungen Höhenweg (oft auch Freiunger Höhenweg oder Freyungen Höhenweg geschrieben). Im Jahr zuvor war ich bereits für mehrere Tage im Karwendel gewesen (siehe hier) und hatte dabei

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Futschölbach

Heidelberger Hütte – Jamtalhütte – Wiesbadener Hütte

Der Wegebau brachte mich im August in die Silvretta und da ich eben schon einmal vor Ort in den Bergen war, beschloss ich noch eine kleine Hochtour dranzuhängen. Ziel war es mich mit meinen Seilschaftspartnern auf der Wiesbadener Hütte zu treffen und daher machte ich mich zunächst von der Heidelberger Hütte zur Jamtalhütte auf, um dann am nächsten Tag von dort aus zur Wiesbadener Hütte zu gelangen. Im Vorfeld hatte ich überlegt alles an einem Tag zu machen, mich dann aber doch dazu entschlossen alles auf zwei Tage aufzuteilen, was sich im Nachhinein als sehr entspannt herausstellte. Von der Heidelberger

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Flucht vor dem Winter – Teil 3 – Zurück auf Teneriffa

Zurück auf Teneriffa wollten wir noch den Nordosten der Insel entdecken, das Anaga-Gebirge. Eine weitere Ecke einer Insel, die unfassbar abwechslungsreich ist: Morgens konnten wir vor dem Frühstück im Atlantik baden und mussten uns dick mit Sonnenmilch einreiben, bevor wir dann im Nebelwald des Anaga-Gebirge bei etwa zehn Grad Außentemperatur fast einen kleinen Temperaturschock bekamen. Doch die Abkühlung lohnte sich, denn wir konnten durch herrliche Lorbeerwälder spazieren und machten uns auf, um das Matterhorn Teneriffas zu erspähen. Kaum zu Glauben, aber als wir im äußersten Nordosten den Ort Benijo erreichten und von dort aus über das Meer blickten, kamen wir

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Flucht vor dem Winter – Teil 2 – La Gomera

Nach den ersten vier Tagen auf Teneriffa ging es mit der Fähre weiter auf La Gomera, der zweitkleinsten der sieben kanarischen Hauptinseln. Die Überfahrt erledigten wir mit der Expressfähre von Los Christianos aus und weil wir zu früh am Hafen waren, hatten wir das zweifelhafte Vergnügen unsere Zeit am dortigen Strand totzuschlagen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten – wir vom Flughafen abgesehen – auf der Insel keinerlei Kontakt zum Massentourismus, aber dort kann man den Wahnsinn in all seinen Ausprägungen sehen. Nach nur 50 Minuten Überfahrt hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen und fanden uns in San Sebastián

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Flucht vor dem Winter – Teil 1 – Teneriffa

Es ist schon ein bisschen her, aber um den Winter in diesem Jahr etwas zu verkürzen ging es zwei Wochen vor Ostern nach Teneriffa. Die Idee war es, eine ausgewogene Balance zwischen Entspannung und Urlaub auf der einen Seite, aber auch etwas Natur- und Outdoorerlebnis auf der anderen Seite zu finden. Nach der mittlerweile doch schon etwas zurückliegenden Rückreise kann ich sagen, dass uns das vorzüglich gelungen ist – und möchte an dieser Stelle ein paar Eindrücke von einer Insel teilen, die ich mir abwechslungsreicher nicht vorstellen könnte! Der erste Teil unserer Reise führte uns in den Nordwesten Teneriffas, nach

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Wanderung auf dem Neckarsteig

Noch muss ich mich sportlich etwas zurückhalten, doch das schöne Wetter am Ostersonntag wollte natürlich auch ich nutzen und so entschloss ich mich kurzfristig zu einer kleinen Wanderung entlang des Neckarsteigs. Im letzten Jahr nutzte ich die Wege im Odenwald und insbesondere am Königstuhl gerne zu Crossläufen, doch heute sollte es etwas langsamer zu gehen. Mit der S-Bahn ging es nach Neckargemünd, wo ich schon öfters in Richtung Königstuhl aufgebrochen war. Dieses mal allerdings wirklich entlang des Neckarsteigs und nicht entlang der anderen zahlreichen Wege, die der Wanderverein Odenwaldklub pflegt. Die größten Vorteile beim Wandern im Odenwald sind sicherlich die

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Herbstwanderung auf die Kalmit

Am vergangenen Sonntag ging es in den Pfälzer Wald, wo die Kalmit Ziel unserer herbstlichen Wanderung war. Diese gilt mit einer Höhe von 673 m über Normalnull als „der schönste Aussichstberg der Pfalz“ und vom Herbst erwarteten wir schöne Farben und eine tolle Stimmung im Wald. Start unserer Tour war Maikammer und wir nahmen nicht den kürzesten Weg zur Kalmit, sondern querten zunächst nach St. Martin, wo wir den Hochberg (635 m) „besteigen“ wollten. Auf dem Weg dorthin wird den Ausläufern des Pfälzer Walds am Rand der Kalmit Wein angebaut und auch an anderen Früchten konnten wir sehen, dass hier

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Große Krottenkopfrunde und Wolfebnerspitze

Am vergangenen Brückentag ging es nach Tirol, um dort von Elbigenalp ausgehend die große Krottenkopfrunde zu begehen. Der Name der Tour legt es dabei schon nahe, dass das Hauptziel der Große Krottenkopf (2656 m) war, der mit dieser Höhe als der höchste Berg der Allgäuer Alpen gilt. Dieses Prädikat sorgt in Kombination mit demleichten Aufstieg über die Krottenkopfscharte dafür, dass man am Krottenkopf nicht gerade alleine ist und vor allen Dingen eine Übernachtung auf der Hermann von Barth Hütte (2131 m) rechtzeitig ankündigen sollte, sofern man diese Hütte in seine Pläne einbeziehen möchte. Zwar eignet sich die große Krottenkopfrunde mit

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