Bergliteratur: Oswald Oelz – Mit Eispickel und Stethoskop: Als Höhenmediziner auf die Gipfel der Welt

Bücher, in denen es um das Klettern und Bergsteigen geht gibt es viele, aber da ich nicht nur Freizeitkletterer und -bergsteiger, sondern auch noch als Naturwissenschaftler in den Lebenswissenschaften zu Hause bin, hat das Buch Mit Eispickel und Stethoskop: Als Höhenmediziner auf die Gipfel der Welt von Oswald Oelz gleich in zweifacher Hinsicht mein Interesse geweckt. Worum geht es? Um das bewegte Leben von Oswald Oelz – ein Name der verbunden ist mit Expeditionen zu den höchsten Bergen der Erde, denn als Mediziner und Bergsteiger in Personalunion war er natürlich ein gern gesehener Begleiter, zum Beispiel zum Mount Everest und Manaslu,

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Bergliteratur: Kurt Diemberger – K2 – Traum und Schicksal

Kurt Diemberger ist neben dem an der Chogolisa (7668 m) verunglückten Hermann Buhl der einzige Mensch, der es geschafft hat zwei Erstbesteigungen an Achttausendern zu absolvieren: 1957 bestieg er erstmals (und gemeinsam mit Hermann Buhl) den Broad Peak (8051 m), drei Jahre später den Dhaulagiri (8167 m). Für sein alpinistisches Lebenswerk wurde Diemberger im Jahr 2013 mit dem Bergsteigerpreis des Piolet d’Or geehrt und daher war ich extrem gespannt, was Kurt Diemberger in seinem Buch K2 – Traum und Schicksal zu erzählen hat, denn es gilt mittlerweile als Klassiker der Alpinliteratur. Worum geht es? Kurt Diemberger beschreibt die Expedition zum Gipfel des

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Bergliteratur: Lincoln Hall – Totgesagt

Lincoln Hall war ein australischer Bergsteiger, der unter anderem die Annapurna II (7963m), den K2 (8611 m) und den Makalu (8481m)  bestiegen hat. Diesen Besteigungen verdankt er seine Bekanntheit allerdings nicht, sondern viel mehr seiner im Grunde zunächst wenig spektakulären Begehung des Mount Everest (8848 m) als Dokumentarfilmer im Rahmen einer kommerziellen Expedition. Dort bekommt er auf dem Abstieg jedoch ein Höhenhirnödem und es wurde angenommen, dass er es nicht mehr lebend vom Berg schaffen würde. Wie durch ein Wunder und nur mit sehr fühl Glück konnte er nach einer Nacht am Limit dessen was der menschliche Körper auszuhalten vermag dennoch

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Bergliteratur: David Lama – Free: Der Cerro Torre, das Unmögliche und ich

David Lama ist ein junger (Jahrgang 1990) österreichischer Alpinist, der nach einer erfolgreichen Karriere im Wettkampfklettern damit begonnen hat, weltweit schwere alpine Routen zu klettern. Er wiederholte unter anderem Alexander Hubers Bellavista (11-) an der Nordand der westlichen Zinne und bestieg 2012 erfolgreich die Chogolisa (7668 m), den Berg, an dem Hermann Buhl 1957 ums Leben kam und dessen Gipfel seit 1986 niemand mehr erreicht hatte. Bekanntheit erlangte David Lama 2012, als er es schaffte erstmals die Kompressorroute am Cerro Torre (3128 m) in Patagonien frei zu klettern – und sein Buch handelt auch von dieser Begehung, welche auch als Film

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Aller Anfang ist schwer

Ovid wird es zugeschrieben, dass aller Anfang schwer sei und da dieser 43 vor Christus bis 17 nach Christus lebte wird er sich sicherlich nicht auf die Schwierigkeiten beim Schreiben eines ersten Blogeintrags bezogen haben. Dennoch hatte er recht – wahrscheinlich kennt auch deshalb jeder seine Feststellung – und es fällt mir ein wenig schwer den ersten Eintrag zu verfassen. Doch es hilft nichts und daher kurz an dieser Stelle eine Beschreibung dessen, was ich hier vorhabe und den Leser künftig erwartet. Seit dem Jahr 2004 bin ich regelmäßig als Läufer unterwegs und sechs Jahre später habe ich damit begonnen

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