Pfälzer Weinsteig

So selten wie in diesem Jahr war ich schon lange nicht mehr in den Bergen und die Ursache dafür ist offensichtlich: Covid-19. Zwar mag es derzeit möglich sein, Alpenhütten zu besuchen, aber Platz ist dort traditionell ein rares Gut und auch wenn es ist derzeit ebenso möglich ist, in einem mehr oder eher minder auf Abstand umgerüsteten Massenlager zu übernachten, steht auf einem anderen Blatt, ob das wirklich eine gute Idee ist und sein muss. Bei meinem einzigen Ausflug des Jahres 2020 in die Schweiz hatte ich als es abends in der gemütlichen Stube wie üblich eng wurde durchaus auch

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Bike Packing In Germany

Mittlerweile blicke ich durchaus auf ein paar Jahre Erfahrung im Bereich Bergsteigen, Klettern, Wandern und Laufen zurück, aber es gab in all der Zeit noch nie ein Unterfangen mit so vielen Planänderungen, wie das, was wir als Bike Packing Trans Germany irgenwann im letzten Jahr ins Auge fassten. Der ursprüngliche Plan, die Bike Packing Trans Germany zu fahren, also mit dem Fahrrad von Basel nach Rügen, wurde aus logistischen Gründen schon vor einiger Zeit dahingehend abgeändert, dass wir die Route umgekehrt, also von Rügen nach Basel zu fahren planten. Dann kamen einige neue Termine in den Kalender und unmittelbar vor

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Ras Bwahit – Trekking in den Simien Mountains

Mangels der Fähigkeit Ski zu fahren bin ich normalerweise im Winter nicht in den Bergen, doch zu Beginn dieses Jahres war alles ein wenig anders, denn wir verbrachten unseren Urlaub in Äthiopien und hatten unseren Aufenthalt dort auch zum Trekking in den Simien Mountains genutzt. Äthiopien liegt ausgesprochen hoch, denn 50 Prozent seiner Fläche liegen höher als 1200 Meter, mehr als 25 Prozent über 1800 Meter und mehr als 5 Prozent erreichen sogar Höhen über 3500 Meter. Damit war für uns von Beginn der Urlaubsplanung an klar, dass wir unbedingt einen Teil unserer Reise im Hochland verbringen wollten und nach

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Winterwanderung im Odenwald

Schon im Dezember hatten wir uns ein Wochenende für eine Winterwanderung durch den Odenwald ausgesucht und damit viel Glück gehabt, denn als der Tag gekommen war, war das Wetter perfekt: Trocken, kühl und sonnig. Wir hatten sogar etwas Glück und in den höheren Lagen rund um den Königstuhl noch ein paar Millimeter Schnee, die den Wald mit ein wenig Weiß winterlich dekorierten. Ausgangspunkt war Neckargemünd gewesen, schnell und einfach mit S-Bahn oder Bus von Heidelberg aus zu erreichen. Von dort ging es über den Neckarsteig zurück nach Heidelberg, natürlich über den Königstuhl und von diesem über die Himmelsleiter hinab zum

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Wissen – Schneeschmelzen in den Bergen

Das Skifahren habe ich immer noch nicht gelernt und daher ruht der Blog wie in jedem Winter etwas, aber dennoch an dieser Stelle ein kurzer Link zu einem Artikel, der sich unter der Überschrift Melting Ice and Boiling Water in the Mountains: A History and Physics Essay mit den Problemen und dem Aufwand vom Schneeschmelzen beim Bergsteigen beschäftigt. Sowohl schön geschrieben, als auch informativ. Hätten wir uns das nur am Bietschhorn mal vor Augen geführt…

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Petit Vignemale – Drei Tage in den Pyrenäen

Eigentlich hatten wir während unseres Aufenthalts um Südwesten Frankreichs vier Tage in den Pyrenäen eingeplant, aber an die Wetterbedingungen angepasst kürzten wir unsere Tour im Vallé de Gaube im östlichen Teil des Parc National des Pyrenées zum Petit Vignemale um einen Tag ab. Ausgangspunkt unserer Tour war die Pont d’Espagne bei Cauterets in der Nähe von Lourdes. Die Pont d’Espagne, die spanische Brücke, spannt einen Bogen über den Zusammenfluss von Gave de Marcadau und Gave de Gaube, wo es von Frankreich nach Spanien geht (und natürlich auch umgekehrt). Wir gingen in Richtung Wasserfälle und fanden uns nach wenigen Metern bei

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Winterruhe

Es ist still geworden auf dieser Seite, was maßgeblich am Winter liegt, denn zur stillen Zeit lege ich stets eine kleine Pause ein. Das Schöne daran ist, dass ich die Zeit zum Entwickeln neuer Ideen nutze und mich so immer wieder freue, wenn es im nächsten Frühjahr wieder richtig losgeht. Außderm nutze ich gerne die Zeit, um zu Überlegen, was am Material geändert werden muss und was vielleicht gewartet werden sollte. Wie zum Beispiel die Steigeisen, die ich neu gefeilt habe, um ihnen für das neue Jahr etwas mehr Biss zu geben. Zugegeben, es gibt schlimmere Abnutzungsspuren. Ines Papert, weltklasse

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Softshell

Make Your Own Gear – Softshelljacke

Irgendwie hat mich das Make Your Own Gear oder Do It Yourself Fieber gepackt, denn ich habe mit einer leicht wärmenden Softshelljacke das nächste Projekt umgesetzt. Zugegeben, einer der Gründe für das erneute Auspacken der Nähmaschine war sicherlich meine längere krankheitsbedingte Trainingspause, welche mir meinen Kalender etwas lüftete. Dazu kam, dass ich bei extremtextil.de verschiedene kleine Stoffmuster bestellt hatte und mich sofort in das Shell-Fleece von Malden Mills/Polartec verliebt hatte. Eigentlich konnte ich gar nicht anders, als erneut ein wenig zu nähen. Dieses mal nahm ich erneut ein Schnittmuster von Pattydoo zur Hand, allerdings für das Kapuzenjacke „Jordan“. Insgesamt war

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Make Your Own Gear – Windjacke/Windstopper/Windbreaker

Seit meinem ersten Make Your Own Gear (MYOG) Projekt, einem Biwaksack, ist etwas Zeit vergangenen und vor einigen Wochen hatte ich irgendwie Lust bekommen, meine Nähmaschine mal wieder auszupacken. Mein Ziel war eine leichte Windjacke, auch Windstopper oder Windbreaker genannt. Wie auch schon beim ersten MYOG Vorhaben hatte ich ein paar Vorüberlegungen angestellt, bezüglich der für mich wichtigen Anforderungen: Das Material sollte zwar winddicht, aber möglichst atmungsaktiv sein – das Gewicht spielte eine untergeordnete Rolle. Dieses Kriterium führte dazu, dass ich mich nicht für das leichteste in Frage kommende Material, sondern für PTX Endurance entschied. Die Haptik sprach übrigens ebenso

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Orientierung mit Kompass und Karte

Genau eine Woche nachdem ich meine Kenntnisse rund um das Thema Erste Hilfe aufgefrischt hatte, stand erneut eine kleine Weiterbildung auf dem Plan, bei der es dieses mal um das Thema Orientierung mit Kompass und Karte ging. Beim genaueren Nachdenken hat es mich fast ein wenig überrascht, aber bisher war ich mit diesem Thema eigentlich nicht richtig in Berührung gekommen, auch nicht während der Hochtourenausbildung. Das liegt sicherlich daran, dass man im Normalfall bei Hoch- oder Bergtouren nicht darauf angewiesen ist, nach Marschzahlen zu gehen, den Standpunkt per Peilung zu bestimmen oder die Koordinaten von der Karte abzulesen. Spätestens aber

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