Wissen – Schneeschmelzen in den Bergen

Das Skifahren habe ich immer noch nicht gelernt und daher ruht der Blog wie in jedem Winter etwas, aber dennoch an dieser Stelle ein kurzer Link zu einem Artikel, der sich unter der Überschrift Melting Ice and Boiling Water in the Mountains: A History and Physics Essay mit den Problemen und dem Aufwand vom Schneeschmelzen beim Bergsteigen beschäftigt. Sowohl schön geschrieben, als auch informativ. Hätten wir uns das nur am Bietschhorn mal vor Augen geführt…

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Winterruhe

Es ist still geworden auf dieser Seite, was maßgeblich am Winter liegt, denn zur stillen Zeit lege ich stets eine kleine Pause ein. Das Schöne daran ist, dass ich die Zeit zum Entwickeln neuer Ideen nutze und mich so immer wieder freue, wenn es im nächsten Frühjahr wieder richtig losgeht. Außderm nutze ich gerne die Zeit, um zu Überlegen, was am Material geändert werden muss und was vielleicht gewartet werden sollte. Wie zum Beispiel die Steigeisen, die ich neu gefeilt habe, um ihnen für das neue Jahr etwas mehr Biss zu geben. Zugegeben, es gibt schlimmere Abnutzungsspuren. Ines Papert, weltklasse

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Softshell

Make Your Own Gear – Softshelljacke

Irgendwie hat mich das Make Your Own Gear oder Do It Yourself Fieber gepackt, denn ich habe mit einer leicht wärmenden Softshelljacke das nächste Projekt umgesetzt. Zugegeben, einer der Gründe für das erneute Auspacken der Nähmaschine war sicherlich meine längere krankheitsbedingte Trainingspause, welche mir meinen Kalender etwas lüftete. Dazu kam, dass ich bei extremtextil.de verschiedene kleine Stoffmuster bestellt hatte und mich sofort in das Shell-Fleece von Malden Mills/Polartec verliebt hatte. Eigentlich konnte ich gar nicht anders, als erneut ein wenig zu nähen. Dieses mal nahm ich erneut ein Schnittmuster von Pattydoo zur Hand, allerdings für das Kapuzenjacke „Jordan“. Insgesamt war

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Make Your Own Gear – Windjacke/Windstopper/Windbreaker

Seit meinem ersten Make Your Own Gear (MYOG) Projekt, einem Biwaksack, ist etwas Zeit vergangenen und vor einigen Wochen hatte ich irgendwie Lust bekommen, meine Nähmaschine mal wieder auszupacken. Mein Ziel war eine leichte Windjacke, auch Windstopper oder Windbreaker genannt. Wie auch schon beim ersten MYOG Vorhaben hatte ich ein paar Vorüberlegungen angestellt, bezüglich der für mich wichtigen Anforderungen: Das Material sollte zwar winddicht, aber möglichst atmungsaktiv sein – das Gewicht spielte eine untergeordnete Rolle. Dieses Kriterium führte dazu, dass ich mich nicht für das leichteste in Frage kommende Material, sondern für PTX Endurance entschied. Die Haptik sprach übrigens ebenso

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Orientierung mit Kompass und Karte

Genau eine Woche nachdem ich meine Kenntnisse rund um das Thema Erste Hilfe aufgefrischt hatte, stand erneut eine kleine Weiterbildung auf dem Plan, bei der es dieses mal um das Thema Orientierung mit Kompass und Karte ging. Beim genaueren Nachdenken hat es mich fast ein wenig überrascht, aber bisher war ich mit diesem Thema eigentlich nicht richtig in Berührung gekommen, auch nicht während der Hochtourenausbildung. Das liegt sicherlich daran, dass man im Normalfall bei Hoch- oder Bergtouren nicht darauf angewiesen ist, nach Marschzahlen zu gehen, den Standpunkt per Peilung zu bestimmen oder die Koordinaten von der Karte abzulesen. Spätestens aber

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Für den Notfall: Erste Hilfe Outdoor

Das Frühjahr 2017 steht für mich im Kontext einer kleinen Ausbildungsoffensive, bei der es mir darum geht, bereits Gelerntes gezielt zu wiederholen, zu üben und zu vertiefen. Hierzu habe ich mir drei Themengebiete ausgesucht und mich für entsprechende Kurse zur Fortbildung angemeldet: Orientierung im Gelände (bei der DAV Sektion Heidelberg), Bergrettung (bei DAV Sektion Stuttgart, gemeinsam mit der Bergwacht) und Erste Hilfe. Der Titel dieses Beitrags legt es schon nahe: Den Auftakt machte der Kurs „Erste Hilfe Outdoor“, den ich beim Kreisverband Karlsruhe des Deutschen Roten Kreuz absolvierte. Der Treffpunkt war unweit eines Sees bei Karlsruhe und das Wetter war

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Wissen – Überleben in der Gletscherspalte

Vor kurzem bin ich bei anderweitiger Recherche über einen interessanten Fall gestoplert: 2013 berichteten Peter Paal und Kollegen in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet vom Spaltensturz eines 70jährigen, der auf etwa 3000 Metern Höhe in den österreichischen Alpen rund zehn Meter tief in eine Gletscherspalte gefallen war. Dies kam nicht sehr überraschend, denn er querte alleine, ohne Seil, Eispickel oder Steigeisen einen Gletscher. Verwunderlich ist hingegen die Tatsache, dass er nach sechs Tagen in einer Spalte sitzend noch lebend gerettet werden konnte.  Nach seinem Sturz hatte er keinen Mobilfunkempfang und musste in der Spalte kauern, einzig von einer dünnen Rettungsdecke,

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Xanderklinge

Grün, grüner, Xanderklinge

Auf die Wanderung durch die Xanderklinge wurden wir durch einen Blogbeitrag des Outdoormädchens aufmerksam und weil wir ohnehin unterwegs waren, wurde kurzerhand ein Abstecher in unsere Reiseroute eingebunden. Unweit von Calw findet sich bei Holzbronn eine kleine Schlucht, in die der Mensch ausnahmsweise nicht eingreift und in welcher die Natur sich selbst überlassen ist. Wie in der Beschreibung bei Outdooracive stellten wir unser Auto am Wanderparkplatz Im Klösterle in Holzbronn ab und unsere ersten Schritte führten uns zunächst durch das üppige Gelb der in Blüte stehenden Rapsfelder. Die Xanderklinge ist ein kleiner Bach, welcher in die Nahgold mündet. Knapp oberhalb

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Wissen – Verletzungen beim Klettern II

Vor beinahe einem Jahr hatte ich bereits einen kleinen Blogeintrag zum Thema Verletzungen beim Klettern geschrieben und dabei über eine Arbeit aus Deutschland zu eben diesem Thema berichtet. Jetzt möchte ich meine Winterpause etwas nutzen und erneut kurz über das Thema Verletzungen beim Klettern berichten, denn mir ist durch Zufall eine Übersichtsarbeit in die Hände gefallen, in der ich ein paar Zahlen gefunden habe. Rock Climbing Injuries: Acute and Chronic Repetitive Trauma lautet der Titel der im Journal Current Problems in Diagnostoc Radiology Mitte 2015 erschein ist. Die Autoren weisen darin daraufhin, dass es wichtig ist die Muster bei Kletterunfällen

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Wissen – Von schmierigen Griffen in Kletterhallen

Jeder kennt schmierige Griffe in Kletterhallen, doch ein vor etwas mehr als einem Jahr von Bräuer et al. unter der Überschrift Microbial Sequencing Analyses Suggest the Presence of a Fecal Veneer on Indoor Climbing Wall Holds in der Zeitschrift Current Microbiology veröffentlichter Artikel lässt den Ausdruck „schmieriger Griff“ unter einem ganz neuen Gesichtspunkt erscheinen. Der Titel legt es schon nahe, eine Gruppe von Wissenschaftlern hat Klettergriffe in Kletterhallen bezüglich ihrer mikrobiellen Flora untersucht und dabei unter anderem festgestellt, dass sich unter den Keimen auf der Oberfläche von Klettergriffen auch eine ganze Menge Keime befinden, die man gewöhnlich in Fäkalien findet.

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