Klettern am Hohenstein im Odenwald

Letztlich war glaube ich mehr das Gestein als die Kletterei der Grund, weshalb ich unbedingt zum Klettern an den Hohenstein bei Reichenbach im Odenwald wollte. Sandstein, Kalk, Dolomit, Gneis und Granit kennt jeder, doch was ich mir unter „Quarzitgestein“ vorstellen sollte wusste ich nicht so recht. Laut Odenwälder Kletterführer von Panico würde mich aber genau das am Hohenstein im Lautertal erwarten, denn dieser stellt mit dem unweit ebenso bei Reichenbach gelegenen Borstein einen Teil eines silifizierten Reichenbach-Baryt-Ganges dar (siehe auch hier). Der Zustieg war schnell erledigt, ab Ortsrand dauert es unter zwanzig Minuten bis an den Fels, der schräg geschichtet

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In geheimer Mission

Durch meinen alten Kletterpartner im südlichen Frankenjura hatte ich von einem Geheimtipp gehört, einem neu zum Klettern erschlossenen Steinbruch im südlichen Frankenjura. Er selbst war schon vor Ort gewesen und hatte von der Kletterei geschwärmt, so dass auch ich bei meinem Besuch dort einmal vorbei schauen wollte. Handfeste und offizielle Informationen zum Steinbruch gibt es nicht, einzig dass eine Alpenvereinssektion den Steinbruch erschlossen haben soll wurde kolportiert und es gibt weder Topo noch sonstige Dokumentation. Nach kurzem Zustieg durch Gelände in dem sich sicherlich tausende Zecken tummelten, standen wir vor der Wand. Diese ist geschätzt etwa 30 m lang und

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Sportklettern bei Konstein und Aicha

Nach den drei Tagen im Karwendel (siehe hier und da) war ich im südlichen Frankenjura zu Gast, um dort mit meinem alten Kletterpartner ein wenig Sportklettern zu gehen. Das Wetter war denkbar ungeeignet, denn die Sonne brannte gnadenlos auf uns nieder. Doch wir entschieden uns dennoch dazu, nach Konstein zu fahren und stiegen noch recht früh am Morgen in eine der markantesten Linien am dortigen Dohlenfels ein, dem Südgrat. Der Dohlenfels ragt gut zu erkennen aus den Flanken des Urdonautals hervor und der Südgrat ist die offensichtlichste Linie am Fels, denn sie führt direkt über dessen Rücken. Der Südgrat ist

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Klettern über den Dächern Heidelbergs – Riesenstein

Für den vergangenen Sonntag war zunächst bedecktes, aber trockenes Wetter gemeldet. Ideales Wetter also, um nach Schriesheim zum Klettern zu gehen, denn bei sommerlichen Temperaturen ist es dort nicht auszuhelten. Doch noch vor dem Zustieg fing es zu regnen an und wir warteten unterhalb der Weinberge Schriesheims vergeblich auf ein Ende des Regens, bevor wir beschlossen in die Heidelberger Kletterhalle zu fahren. Gesagt, getan, doch dort stellten wir schnell fest, dass sich unsere Motivation in der Halle zu klettern schwer in Grenzen hielt und außerdem hatte es aufgehört zu regnen. Wir fackelten nicht lange und fuhren zu einem kleinen Kletterfels,

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Klettern in Heubach im Odenwald

Im Odenwald gibt es nur wenige natürliche offene Felsformationen, die sich zum Klettern eignen. Daher ist es ein großes Glück, dass früher Gestein abgetragen wurde und große Steinbrüche hinterlassen wurden, die von mittlerweile zahlreichen Kletterern genutzt werden können. Im Süden des Odenwalds ist vor allen Dingen Schriesheim hervorzuheben, wo es mehr als 240 Routen gibt und früher Porphyr abgebaut wurde, im Norden hingegen wurde Sandstein abgebaut, zum Beispiel in Heubach. Dort hat sich die DAV Sektion Darmstadt-Starkenburg ab 2001 dafür eingesetzt den alten Heubacher Sandsteinbruch für Kletterer zugänglich zu machen und seit Frühjahr 2006 kann dort auf dem Vereinsgelände offiziell

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Sandstein in Ziegelhausen

Wenn es in der Kurpfalz richtig warm wird, dann kann man das Klettern in Schriesheim, der hier wohl bekanntesten Klettermöglchkeit, getrost vergessen. Viel zu heiß ist es dann im Steinbruch, der Wind steht dort still und die Hitze macht es unerträglich, so dass an Klettern nicht zu denken ist. Doch unweit von Heidelberg hat es eine Alternative: Ziegelhausen. Drei Sektoren gibt es dort, wovon jedoch der größte Sektor lange wegen Vogelbrut gesperrt ist (bis Ende Juli jeden Jahres). Vor ein paar Tagen waren ich erneut in einem der freigegebenen Sektoren, wo ich vor einem Jahr erstmals am Sandstein kletterte. Wie

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Klettern & Spareribs

Am vergangenen Samstag ging es einmal mehr in den Schriesheimer Steinbruch. Zum einen hatte ich Besuch meines alten Kletterpartners und wollte ihm natürlich unbedingt zeigen, was ich da schönes vor der Haustür habe, zum anderen aber neigt sich die meines Erachtens nach zweigeteilte Saison in Schriesheim langsam dem Ende zu: Jetzt wo der Sommer so langsam kommt, wird es im Steinbruch zunehmend unerträglich heiß und das Klettern macht dann rasch keinen Spaß mehr, denn der Steinbruch ist nach Südwesten exponiert und fängt mit seinem halbrunden Aufbau die Sonne sehr gut ein. Die halbrunde Form in der Landschaft bedingt auch, dass

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Wiedereinstieg

Die letzten Wochen war ich viel im Fitnessstudio und habe die Zeit genutzt, um meine kaputten Körperteile vernünftig zu kräftigen und aufzubauen. Noch muss ich es langsam angehen, sowohl beim Laufen, als auch beim Klettern, aber da mir weder einer der Ärzte, noch einer der Physiotherapeuten explizit verboten hat klettern zu gehen, konnte ich heute nicht anders und bin nach Schriesheim gefahren, um dort ein wenig meiner Leidenschaft zu frönen. Natürlich mit Einschränkungen, denn Therapeuten und Mediziner haben sehr wohl gesagt, dass ich es langsam angehen solle. Das Schöne am Felsklettern ist allerdings, dass es in allen Schwierigkeitsgraden reizvoll ist,

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Immer wieder Schriesheim

Der Herbst hat der Kurpfalz ein paar schöne Tage geschenkt und zumindest ein paar davon nutze ich derzeit. Zum einen bei Crossläufen auf den Königstuhl, zum anderen beim Klettern in Schriesheim. Auch wenn das Thermometer morgens nur 4 °C anzeigt findet man im Steinbruch bei Sonnenschein noch genügend Wärme, um klettern gehen zu können. Und da ich ziemlich temperaturempfindliche Finger habe, weiß ich, worüber ich schreibe. In den oberen Sektoren, insbesondere auf der dritten Wandstufe, hat sich einiges getan, denn das Regierungspräsidium hat dort das Gestrüpp zurecht schneiden lassen. Manche Stellen hätte ich gar nicht wieder erkannt, so kahl ist

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Herbstwetter

Der Herbst hat die Kurpfalz erreicht und das letzte Wochenende hat sich aufgrund des tollen Wetters gerade zu zum Sportklettern aufgedrängt. Schriesheim war mein Ziel, nicht zu letzt weil es sehr bequem zu erreichen ist und dort noch dutzende Routen darauf warten, begangen zu werden. Anfangs war es im Schatten noch etwas frisch, aber als die Sonne über dem Steinbruch stand, war es schnell richtig warm (eigentlich schon heiß!) und ich bin guter Dinge, dass ich trotz meiner kälteempfindlichen Finger noch ein ganzes Weilchen in den Herbst und Winter hinein in Schriesheim klettern können werde. Landschaftlich hatte sich auch einiges

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