Weniger ist mehr – Klettern in der Pfalz

Da die Klettermöglichkeiten des Odenwalds in Hülle und Fülle direkt vor der Haustür liegen, war ich bisher nur einmal „richtig“ in der Pfalz klettern. „Richtig“ bezieht sich dabei auf die typisch pfälzer Kletterei an schlecht bis gar nicht abgesicherten naürlichen Massiven und Türmen. Zwar war ich schon mehrmals in Gimmeldingen, aber der gut gesicherte Steinbruch dort zählt höchstens für Geographen, nicht aber für Kletterer so richtig zur Pfalz. Die spärliche Absicherung sollte man wie ich übrigens finde nicht verteufeln oder schlecht heißen, denn gerade in Deutschland ist die Kletterei unheimlich abwechslungsreich und jedes Gebiet hat seine Eigenheiten und einen ganz

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Klettern in der Pfalz und im Odenwald

Die Wettervorhersage meinte es gut mit uns: Für das ab dem Vatertag beginnende verlängerte Wochenende waren warme Temperaturen ohne Niederschläge angekündigt und dieses perfekte Kletterwetter nutzten wir, um in der Pfalz zu klettern. Irgendwie hatte ich es seit meinem Umzug nach Heidelberg vor etwa zwei Jahren noch nicht so richtig in die Pfalz geschafft – zu viel gab es in der unmittelbaren Nähe Heidelbergs zu unternehmen. Immerhin war ich vor einem Jahr schon einmal im Steinbruch in Gimmeldingen, aber mit dem was man unter Klettern in der Pfalz eigentlich versteht hat Gimmeldingen nicht viel gemeinsam: In der Pfalz klettert man

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Klettern am Haardtrand – Im Gimmeldinger Steinbruch

Am Pfingtsmontag ging es in die Pfalz – und zwar zum Klettern am Haardtrand, in den Steinbruch nach Gimmeldingen in der Pfalz. Der Kontrast zum Battert am Vortrag hätte größer nicht sein können: Der Fels ist mit weniger als 20 m Höhe in Gimmeldingen deutlich kürzer als am Battert, es wird erst seit 2007 geklettert (und nicht seit Ende des 19. Jahrhunderts) und die Absicherung ist mehr als üppig. In der ersten Route zum Aufwärmen fand ich auf zehn Metern acht Haken – zwei mehr als am Battert am ganzen Tag zuvor in allen Routen und Seillängen. Doch auch wenn

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