Überschreitung von Schneeglocke und Silvrettahorn

Bei meinem Besuch in der Silvretta wurde ich nach der Besteigung des Piz Buin auf der Wiesbadener Hütte sitzend auf die Überschreitung von Schneeglocke und Silvrettahorn aufmerksam. Diese Tour wird in  umgekehrter Reihenfolge regelmäßig von der Wiesbadener Hütte aus durch die lokalen Bergführer angeboten und da man von der Sonnenterasse der Hütte einen schönen Blick auf fast die gesamte Tour hat, konnte ich mir gut vorstellen, dass dies ein schönes Vorhaben sei. Nur rund zwei Wochen nach der Besteigung des Piz Buin fand ich mich mit einem langjährigen Seilpartner entsprechend erneut auf der Bieler Höhe wieder, wo wir später als

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Futschölbach

Heidelberger Hütte – Jamtalhütte – Wiesbadener Hütte

Der Wegebau brachte mich im August in die Silvretta und da ich eben schon einmal vor Ort in den Bergen war, beschloss ich noch eine kleine Hochtour dranzuhängen. Ziel war es mich mit meinen Seilschaftspartnern auf der Wiesbadener Hütte zu treffen und daher machte ich mich zunächst von der Heidelberger Hütte zur Jamtalhütte auf, um dann am nächsten Tag von dort aus zur Wiesbadener Hütte zu gelangen. Im Vorfeld hatte ich überlegt alles an einem Tag zu machen, mich dann aber doch dazu entschlossen alles auf zwei Tage aufzuteilen, was sich im Nachhinein als sehr entspannt herausstellte. Von der Heidelberger

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Schneehorn

Überschreitung Wildstrubel, Schneehorn und Kleines Schneehorn

Eine einfache Hochtour für ein verlängertes Wochenende war gesucht, denn unsere Seilschaft würde aus drei Geübten und zwei absoluten Novizen bestehen. Die Kriterien für die Auswahl waren daher recht klar: Keine schweren Felspassagen und nach Möglichkeit ein spaltenarmer und nicht sonderlich steiler Gletscher. Recht schnell stand der Wildstrubel im Raum und Ende Juli war es dann soweit und wir konnten aufbrechen. Ursprünglich war angedacht von Iffigenalp (1500 m) zur Wildstrubelhütte (2793 m) aufzusteigen, um am Folgetag über den Glacier de la Plaine Morte und das Schneejoch (3019 m) das Schneehorn (auch: Schneehore, 3177 m) und das Kleine Schneehorn (auch: Chlis

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Sonntagkarspitze

Nach der recht langen Überschreitung von Großem und Kleinem Solstein, Hoher Warte und Hinterer sowie Vordere Brandjochspitze am Vortag wachte ich auf der Pfeishütte auf und nach einem stärkenden Frühstück brach ich zur Sonntagkarspitze auf. Mittlerweile führ der einfachste Anstieg über den Südgrat und von der Pfeishütte ist die Wegfindung absolut kein Problem und man muss bis zum Gipfel eigentlich nicht in die Karte schauen. Unmittelbar in der Nähe der Pfeishütte findet man den ersten Wegweiser. Man geht kurz Richtung Samertal und biegt dann, erneut weißt ein kleines Schild den Weg, nach Norden ins Sonntagkar ab. Irgendwann verliert sich der

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Überschreitung Stempeljochspitzen – Rosskopf – Hintere Bachofenspitze

Zugegeben, meine Beine hatten sich schon einmal frischer angefühlt: Als ich am ersten Montag des Augusts in Scharnitz aus dem Zug, oder genau genommen aus dem den Zug ersetzenden Bus des Schienenersatzverkehrs, ausstieg, merkte ich noch immer den Heidelbergman Triathlon, bei dem ich einen Tag zuvor in der Firmenstaffel als Läufer teilgenommen hatte. 160 Höhenmeter auf- und ebenso 160 Höhenmeter abwärts, verteilt auf zehn Kilometer Asphalt und Schotter bei brütender Hitze sorgten doch für wieder Erwarten schwere Beine. Dennoch machte ich mich auf den Weg zur Pfeishütte (1950 m) im Karwendel, wo ich zwei Tage zum Bergsteigen nutzen wollte. Doch zunächst

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Hochtour im Berner Oberland – Rosenhorn

Das vergangene Wochenende war eines der heißesten in Deutschland und dank einer Omega-Wetterlage herrschte stabiles Wetter über den Alpen. Einziger Haken war die mit dem Tagesverlauf zunehmende Gefahr von Gewittern infolge der Quellwokenbildung, doch das hinderte uns nicht daran die erste Hochtour des Jahres anzugehen. Ziel war die Dossenhütte (2663 m) im Berner Oberland, von wo aus wir über den Südostgrat zum Rosenhorn (3688 m) aufsteigen und anschließend über die Glecksteinhütte Richtung Grindelwald wieder absteigen wollten. Mit dem Auto ging es aus der Kurpfalz kommend nach Luzern und von dort aus weiter in Richtung Grimselpass, doch bevor wir diesen erreichten

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Hochtourenwoche 2014 – Berner Oberland/Wallis

August ist Hochtourensaison und entsprechend habe ich die erste Woche des Sommermonats im Berner Oberland und im Wallis verbracht, um dort in Fels und Eis auf Bergen zu kraxeln. Dass es mit der Tour tatsächlich geklappt hat, hat mich selbst ein wenig verblüfft, denn dieses Jahr läuft sportlich alles andere als rund für mich und dutzende kleine Zwangspausen werfen mich regelmäßig zurück. Auch direkt vor der schon lange geplanten Hochtourenwoche schien mit der Verletzung am Fuß noch alles ganz kurz vor der Abfahrt für mich ins Wasser zu fallen, doch letztlich saßen wir am ersten Monat im August morgens um

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Große Krottenkopfrunde und Wolfebnerspitze

Am vergangenen Brückentag ging es nach Tirol, um dort von Elbigenalp ausgehend die große Krottenkopfrunde zu begehen. Der Name der Tour legt es dabei schon nahe, dass das Hauptziel der Große Krottenkopf (2656 m) war, der mit dieser Höhe als der höchste Berg der Allgäuer Alpen gilt. Dieses Prädikat sorgt in Kombination mit demleichten Aufstieg über die Krottenkopfscharte dafür, dass man am Krottenkopf nicht gerade alleine ist und vor allen Dingen eine Übernachtung auf der Hermann von Barth Hütte (2131 m) rechtzeitig ankündigen sollte, sofern man diese Hütte in seine Pläne einbeziehen möchte. Zwar eignet sich die große Krottenkopfrunde mit

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