Sonklarspitze – Müllerhütte – Wilder Pfaff – drei Tage im Stubai

Ab und an sind nicht die Gipfel das Ziel, sondern andere Dinge. So stand bei unserer Dreitagestour im Stubai auch die Müllerhütte im Vordergrund, wobei Sonklarspitze und Wilder Pfaff auf dem Weg dahin und von dort zurück lagen und von uns dankbar mitgenommen wurde. Mit etwas mehr Zeit im Gepäck wäre auch das Zuckerhütl noch eine Option gewesen, aber aus der Kurpfalz kommend und auch dorthin wieder zurückfahrend war dies letztlich nicht möglich. Auf die Müllerhütte selbst wurde mein Tourenpartner durch das Büchlein Wilde Hütten – 20 einzigartige Berg-Refugien ohne Dusche oder WLAN von Mountain Wilderness e.V. aufmerksam. Die Hütte,

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Nordgrat Vordere Hintereisspitze

Vordere Hintereisspitze und Fluchtkogel – Drei Tage im Ötztal

In beinahe identischer Besetzung wie vor einem Jahr brachen wir auch in diesem Jahr erneut ins Ötztal auf, in der Hoffnung in diesem Jahr nicht nur durch die Wolken zu stapfen, sondern vielleicht auch einen Gipfel sehen oder gar besteigen zu können. Der Wetterbericht stimmte uns optimistisch und bei richtig sommerlichen Temperaturen stellten wir unser Auto auf dem Parkplatz am Ortseingang des Bergsteigerdorfes Vent ab. Unser erstes Ziel war das Hochjochhospiz, welches wir nach zweieinhalb Stunden gemütlicher Wanderung erreichten. Von Vent aus mussten wir etwas mehr als 500 Höhenmeter zurücklegen, aber der Anstieg war wirklich sehr sanft und so kamen

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Grosser Diamantstock

Ende September ist normalerweise eine Übergangsphase: Die Hochtourensaison neigt sich dem Ende zu und es beginnt die Zeit für herbstliche Wanderungen oder Klettereien in nicht mehr ganz so hohen Lagen. Da ich die letzten beiden Wochen des diesjährigen Septembers in Japan verbrachte, ging ich nach meiner Rückkehr ins deutsche Schmuddelwetter davon aus, dass ich diese Phase ein wenig verpasst hätte und freute mich umso mehr, als plötzlich und unverhofft eine stabile Omegalage Anfang Oktober noch einmal eine Hochtour ermöglichte: Unser Ziel war der Grosse Diamantstock, dessen Ostgrat wir erklimmen wollten. Auf 1770 m Seehöhe stellten wir unser Auto unterhalb der

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Lenzspitze und Nadelhorn

Gross Bigerhorn, Balfrin, Ulrichshorn, Nadelhorn

Anfang September hatten wir großes Glück mit dem Wetter und konnten vier stabile Tage nutzen, um in den Walliser Alpen vier Tage lange Berge zu besteigen. Die Höhepunkte unserer Hochtour waren Gross Bigerhorn, Balfrin, Gemshorn, Ulrichshorn und Nadelhorn, aber auch alle Wege dazwischen waren landschaftlich phänomenal, äußerst abwechslungsreich und auch bergsteigerisch ansprechend. Zustieg zur Bordierhütte Unser Ziel in der Schweiz war Gasenried über St. Niklaus im Mattertal, wo wir kurz hinter dem Ortseingang auf der rechten Seite parken konnte. Unsere erste Herausforderung war es, eine Parkgenehmigung zu bekommen. Allen die ebenfalls von Gasenried zur Bordierhütte zusteigen wollen: Man bekommt diese

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Obere Ochsenscharte

Graue Silvretta: Von der Jamtalhütte zur Wiesbadener Hütte

Nach zwei wetterbedingt abgesagten Touren fand ich mich in bereits erprobter Begleitung Ende August auf der Bieler Höhe wieder. Nachdem wir im Ötztal aufgrund schlechter Sicht keinen Gipfelerfolg hatten, wollten wir einen weiteren Versuch wagen. Dieses mal in der Silvretta und mit hoffentlich besserem Wetter. Doch als wir von der Bieler Höhe starteten erwartete uns ein bekanntes Bild, denn die Wolken hingen tief und hüllten die uns umgebenden Gipfel ein, so dass vom Parkplatz am Stausee aus keiner der bekannten Gipfel zu sehen war. Weder Piz Buin, noch Silvrettahorn oder das direkt am See gelegene Hohe Rad waren sichtbar. Wir

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Bietschjoch

Lehrgeld am Bietschhorn

Mitte Juli wollten wir das Bietschhorn in den Berner Alpen auf seinem Westgrat ersteigen und hatten uns dafür einen schlichten Plan zurecht gelegt: Am Samstag gemütlich in die Schweiz fahren, an der Bietschhornhütte vorbei bis hinter das Bietschjoch aufsteigen, dort biwakieren, um am nächsten Tag über den Westgrat den Gipfel des Bietschhorns zu erreichen und anschließend nach Abstieg über den gleichen Weg zurück in die Kurpfalz zu fahren. Mit viel Ausrüstung im Gepäck machten wir uns auf den Weg und unser Plan sah vor, dass wir am frühen Abend im Bietschjoch sein wollten. Entsprechend fuhren wir nicht extrem früh los,

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Hinterer Seelenkogel

In diesem Jahr wollte ich die Hochtourensaison am ersten Juliwochenende eröffnen und unser Plan war es, den Hinteren Seelenkogel im Ötztal zu besteigen. Schon im letzten Jahr war ich mit Anfängern auf Hochtour und dies sollte auch bei der Tour zum Hinteren Seelenkogel der Fall sein: Zum einen werde ich immer wieder gefragt, ob ich nicht jemanden mitnehmen könne, zum anderen liebäugele ich mit der DAV Ausbildung zum Trainer C Bergsteigen, so dass es sich anbot, etwas Erfahrung im Gletschergehen mit Anfängern zu sammeln. Auf der Suche nach einer nicht allzu schweren Tour, die dennoch halbwegs abwechslungsreich sein sollte, fiel

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Karlsruher Grat

Karlsruher Grat im Winter

Zu Wanderungen über den Karlsruher Grat gibt es im Internet zahlreiche Berichte und Tourenvorschläge, wie zum Beispiel bei Outdooractive oder dem Outdoormädchen, wo ich auf den Karlsruher Grat aufmerksam wurde. Doch von einer Begehung im Winter, nach starken Schneefällen, hatte ich hingegen noch nirgends etwas lesen können. Entsprechend wussten wir nicht ganz was uns erwarten würde, als wir in die verschneite Winterwelt des Schwarzwalds aufbrachen, um dort den Karlsruher Grat bei winterlichen Verhältnissen zu begehen. Natürlich fanden wir im Netz zahlreiche Bilder und auch einige Videos über den sommerlichen Grat, aber über das was im Winter an Ausrüstung angebracht war,

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Wissen – Überleben in der Gletscherspalte

Vor kurzem bin ich bei anderweitiger Recherche über einen interessanten Fall gestoplert: 2013 berichteten Peter Paal und Kollegen in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet vom Spaltensturz eines 70jährigen, der auf etwa 3000 Metern Höhe in den österreichischen Alpen rund zehn Meter tief in eine Gletscherspalte gefallen war. Dies kam nicht sehr überraschend, denn er querte alleine, ohne Seil, Eispickel oder Steigeisen einen Gletscher. Verwunderlich ist hingegen die Tatsache, dass er nach sechs Tagen in einer Spalte sitzend noch lebend gerettet werden konnte.  Nach seinem Sturz hatte er keinen Mobilfunkempfang und musste in der Spalte kauern, einzig von einer dünnen Rettungsdecke,

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Ochsenkopf

Vermuntkopf & Ochsenkopf Westgrat

Nach der Überschreitung von Schneeglocke und Silvrettaspitze saßen wir auf der Wiesbadener Hütte und mussten uns für den nächsten Tag eine Tour überlegen. Sie sollte nicht allzu lange dauern und mehr oder minder halbwegs auf dem Weg zurück zur Bieler Höhe liegen, so dass wir uns letztlich dazu entschlossen zunächst den Vermuntkopf, den Hausberg der Wiesbadener Hütte, sowie danach den Ochsenkopf über den Westgrat zu besteigen. Da wir noch am gleichen Abend zurück wollten, standen wir früh auf und konnten von der Terasse aus sehen, wie die frühe Sonne den Piz Buin anstrahlte und sich die ersten Aspiranten für den

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