Mittagshorn und Glarner Vorab

In den Bergen kommt es öfters anders als man denkt und auch uns erging es so, denn aus dem was wir als leichte, beziehungsweise kurze Hochtour angedacht hatten, wurde letztlich eine alpine Wanderung. Zwar eine sehr abwechslungsreiche, aber eben beinahe ohne Gletscher. Doch der Reihe nach. Die Tourenplanung gestaltete sich aufgrund verschiedener logistischer Anforderungen gar nicht so einfach, aber letztlich entdeckte ich auf der Homepage der Martinsmadhütte des SAC die Beschreibung des Normalwegs zum Glarner Vorab. Die Tour wurde als leicht bewertet und man solle den Gletscher am Vorab “ nur mit der nötigen Ausrüstung und mit Vorsicht“ begehen. Also

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Im Gewitter im Ötztal

Anfang August fuhren wir ins Ötztal, um dort in einer kleinen Runde von Vent aus die umliegenden Hütten, sprich Hochjochhospiz, Similaunhütte und Schöne Aussichten Hütte zu verbinden. Das Wetter war von Anfang eher mäßig angekündigt, aber immerhin versprachen die Vormittage stabil zu sein, so dass es für eine Tour von Hütte zu Hütte eigentlich reichen sollte. Letztlich würde es aber etwas anders kommen. Wir parkten das Auto am Ortseingang von Vent und marschierten zunächst auf der linken Seite der Rofenache wie schon im Jahr zuvor in Richtung Hochjochhospiz, welches wir nach zweieinhalb Stunden (ebenso wie schon im Jahr zuvor) erreichten.

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Fründenhorn

Rund um den Oeschinensee beim von der Kurpfalz aus gut erreichbaren Kandersteg in der Schweiz gibt es einige schöne Berge, die es sich lohnt zu besteigen: Doldenhorn mit Galletgrat, Oeschinenhorn, Blüemlisalphorn und auch das Fründenhorn, welchem wir uns annahmen. Vom Oeschinensee zur Fründenhütte Unser Auto parkten wir beim Parkplatz an der Gondelseilbahn zum Oeschinensee, jedoch entschieden wir uns aufgrund des recht happigen Preises für die Bahn und der nur wenigen Höhenmeter, welche wir uns dadurch sparen würden, dazu den Fußweg zu nehmen und auf die Bahn zu verzichten. 20 CHF für 400 Höhenmeter waren für den Schwaben in mir zu

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Sonklarspitze – Müllerhütte – Wilder Pfaff – drei Tage im Stubai

Ab und an sind nicht die Gipfel das Ziel, sondern andere Dinge. So stand bei unserer Dreitagestour im Stubai auch die Müllerhütte im Vordergrund, wobei Sonklarspitze und Wilder Pfaff auf dem Weg dahin und von dort zurück lagen und von uns dankbar mitgenommen wurde. Mit etwas mehr Zeit im Gepäck wäre auch das Zuckerhütl noch eine Option gewesen, aber aus der Kurpfalz kommend und auch dorthin wieder zurückfahrend war dies letztlich nicht möglich. Auf die Müllerhütte selbst wurde mein Tourenpartner durch das Büchlein Wilde Hütten – 20 einzigartige Berg-Refugien ohne Dusche oder WLAN von Mountain Wilderness e.V. aufmerksam. Die Hütte,

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Nordgrat Vordere Hintereisspitze

Vordere Hintereisspitze und Fluchtkogel – Drei Tage im Ötztal

In beinahe identischer Besetzung wie vor einem Jahr brachen wir auch in diesem Jahr erneut ins Ötztal auf, in der Hoffnung in diesem Jahr nicht nur durch die Wolken zu stapfen, sondern vielleicht auch einen Gipfel sehen oder gar besteigen zu können. Der Wetterbericht stimmte uns optimistisch und bei richtig sommerlichen Temperaturen stellten wir unser Auto auf dem Parkplatz am Ortseingang des Bergsteigerdorfes Vent ab. Unser erstes Ziel war das Hochjochhospiz, welches wir nach zweieinhalb Stunden gemütlicher Wanderung erreichten. Von Vent aus mussten wir etwas mehr als 500 Höhenmeter zurücklegen, aber der Anstieg war wirklich sehr sanft und so kamen

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Grosser Diamantstock

Ende September ist normalerweise eine Übergangsphase: Die Hochtourensaison neigt sich dem Ende zu und es beginnt die Zeit für herbstliche Wanderungen oder Klettereien in nicht mehr ganz so hohen Lagen. Da ich die letzten beiden Wochen des diesjährigen Septembers in Japan verbrachte, ging ich nach meiner Rückkehr ins deutsche Schmuddelwetter davon aus, dass ich diese Phase ein wenig verpasst hätte und freute mich umso mehr, als plötzlich und unverhofft eine stabile Omegalage Anfang Oktober noch einmal eine Hochtour ermöglichte: Unser Ziel war der Grosse Diamantstock, dessen Ostgrat wir erklimmen wollten. Auf 1770 m Seehöhe stellten wir unser Auto unterhalb der

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Lenzspitze und Nadelhorn

Gross Bigerhorn, Balfrin, Ulrichshorn, Nadelhorn

Anfang September hatten wir großes Glück mit dem Wetter und konnten vier stabile Tage nutzen, um in den Walliser Alpen vier Tage lange Berge zu besteigen. Die Höhepunkte unserer Hochtour waren Gross Bigerhorn, Balfrin, Gemshorn, Ulrichshorn und Nadelhorn, aber auch alle Wege dazwischen waren landschaftlich phänomenal, äußerst abwechslungsreich und auch bergsteigerisch ansprechend. Zustieg zur Bordierhütte Unser Ziel in der Schweiz war Gasenried über St. Niklaus im Mattertal, wo wir kurz hinter dem Ortseingang auf der rechten Seite parken konnte. Unsere erste Herausforderung war es, eine Parkgenehmigung zu bekommen. Allen die ebenfalls von Gasenried zur Bordierhütte zusteigen wollen: Man bekommt diese

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Obere Ochsenscharte

Graue Silvretta: Von der Jamtalhütte zur Wiesbadener Hütte

Nach zwei wetterbedingt abgesagten Touren fand ich mich in bereits erprobter Begleitung Ende August auf der Bieler Höhe wieder. Nachdem wir im Ötztal aufgrund schlechter Sicht keinen Gipfelerfolg hatten, wollten wir einen weiteren Versuch wagen. Dieses mal in der Silvretta und mit hoffentlich besserem Wetter. Doch als wir von der Bieler Höhe starteten erwartete uns ein bekanntes Bild, denn die Wolken hingen tief und hüllten die uns umgebenden Gipfel ein, so dass vom Parkplatz am Stausee aus keiner der bekannten Gipfel zu sehen war. Weder Piz Buin, noch Silvrettahorn oder das direkt am See gelegene Hohe Rad waren sichtbar. Wir

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Bietschjoch

Lehrgeld am Bietschhorn

Mitte Juli wollten wir das Bietschhorn in den Berner Alpen auf seinem Westgrat ersteigen und hatten uns dafür einen schlichten Plan zurecht gelegt: Am Samstag gemütlich in die Schweiz fahren, an der Bietschhornhütte vorbei bis hinter das Bietschjoch aufsteigen, dort biwakieren, um am nächsten Tag über den Westgrat den Gipfel des Bietschhorns zu erreichen und anschließend nach Abstieg über den gleichen Weg zurück in die Kurpfalz zu fahren. Mit viel Ausrüstung im Gepäck machten wir uns auf den Weg und unser Plan sah vor, dass wir am frühen Abend im Bietschjoch sein wollten. Entsprechend fuhren wir nicht extrem früh los,

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Hinterer Seelenkogel

In diesem Jahr wollte ich die Hochtourensaison am ersten Juliwochenende eröffnen und unser Plan war es, den Hinteren Seelenkogel im Ötztal zu besteigen. Schon im letzten Jahr war ich mit Anfängern auf Hochtour und dies sollte auch bei der Tour zum Hinteren Seelenkogel der Fall sein: Zum einen werde ich immer wieder gefragt, ob ich nicht jemanden mitnehmen könne, zum anderen liebäugele ich mit der DAV Ausbildung zum Trainer C Bergsteigen, so dass es sich anbot, etwas Erfahrung im Gletschergehen mit Anfängern zu sammeln. Auf der Suche nach einer nicht allzu schweren Tour, die dennoch halbwegs abwechslungsreich sein sollte, fiel

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