Mittagshorn und Glarner Vorab

In den Bergen kommt es öfters anders als man denkt und auch uns erging es so, denn aus dem was wir als leichte, beziehungsweise kurze Hochtour angedacht hatten, wurde letztlich eine alpine Wanderung. Zwar eine sehr abwechslungsreiche, aber eben beinahe ohne Gletscher. Doch der Reihe nach. Die Tourenplanung gestaltete sich aufgrund verschiedener logistischer Anforderungen gar nicht so einfach, aber letztlich entdeckte ich auf der Homepage der Martinsmadhütte des SAC die Beschreibung des Normalwegs zum Glarner Vorab. Die Tour wurde als leicht bewertet und man solle den Gletscher am Vorab “ nur mit der nötigen Ausrüstung und mit Vorsicht“ begehen. Also

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Wanderung im Karwendel – Zur Pfeishütte

Zugegeben: Beim Stichwort „Junggesellenabschied“ denkt man eher an Saufgelage und Bauchläden, als an Wanderungen im Gebirge. Aber dass es auch anders und sehr zivilisiert geht, zeigten wir Anfang Juli, als wir zu einem gemeinsamen Bergwochenende ins Karwendel aufbrachen, um dort zur Pfeishütte aufzusteigen und dort zu nächtigen. Es war der Wunsch des Bräutigams gewesen, ins Gebirge aufzubrechen und da ich als einziger unserer Gruppe schon einmal auf einer Hütte gewesen war, wurde auch mir die Aufgabe zuteil das Wochenende etwas zu planen. Meine Wahl fiel dabei aus mehreren Gründen auf die Pfeishütte, auf welcher ich schon mehrfach war: Zum einen

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Ras Bwahit – Trekking in den Simien Mountains

Mangels der Fähigkeit Ski zu fahren bin ich normalerweise im Winter nicht in den Bergen, doch zu Beginn dieses Jahres war alles ein wenig anders, denn wir verbrachten unseren Urlaub in Äthiopien und hatten unseren Aufenthalt dort auch zum Trekking in den Simien Mountains genutzt. Äthiopien liegt ausgesprochen hoch, denn 50 Prozent seiner Fläche liegen höher als 1200 Meter, mehr als 25 Prozent über 1800 Meter und mehr als 5 Prozent erreichen sogar Höhen über 3500 Meter. Damit war für uns von Beginn der Urlaubsplanung an klar, dass wir unbedingt einen Teil unserer Reise im Hochland verbringen wollten und nach

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Große Krottenkopfrunde und Wolfebnerspitze

Am vergangenen Brückentag ging es nach Tirol, um dort von Elbigenalp ausgehend die große Krottenkopfrunde zu begehen. Der Name der Tour legt es dabei schon nahe, dass das Hauptziel der Große Krottenkopf (2656 m) war, der mit dieser Höhe als der höchste Berg der Allgäuer Alpen gilt. Dieses Prädikat sorgt in Kombination mit demleichten Aufstieg über die Krottenkopfscharte dafür, dass man am Krottenkopf nicht gerade alleine ist und vor allen Dingen eine Übernachtung auf der Hermann von Barth Hütte (2131 m) rechtzeitig ankündigen sollte, sofern man diese Hütte in seine Pläne einbeziehen möchte. Zwar eignet sich die große Krottenkopfrunde mit

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