Badener Wand

Zwar war ich schon öfters zum Klettern am Battert, aber zur Badener Wand hatte ich es bisher noch nie geschafft: Entweder sie war gesperrt, was stets im Frühjahr zum Vogelschutz der Fall ist, oder wir waren an einem der anderen schönen Battertfelsen hängen geblieben. Es war also höchste Zeit diesen Umstand zu ändern und vor einigen Tagen war bei gutem Herbstwetter die Zeit gekommen die Badener Wand zu erkunden. Wie beinahe alle Massive des Battert war auch die Badener Wand recht hoch (teilweise über 40 m) und sehr mäßig gesichert, so dass das Klettern dort nicht weniger intensiv als an

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Gut gebrüllt – klettern am Aggenstein

Vom Parkplatz der Bad Kissinger Hütte in Grän/Enge aus konnten wir das Ziel schon gut erkennen: Der Aggenstein, mit seinem markant geteilten Doppelgipfel, verbunden durch eine kleine Scharte. Auch die Südwand konnten wir von dort breits ausmachen, durch welche wir auf den Vorgipfel (und letztlich auch auf den Hauptgipfel) steigen wollten. Den Zustieg gingen wir gemütlich an und drehten uns immer wieder um, denn der Kontrast war stark: Trotz Aufstieg im leicht schattigen Wald merkten, wie viel Kraft die Sonne schon hatte und konnten beim Blick nach Süden (und damit auf die Nordwände der anderen Talseite) sehen, dass der Winter

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Grosser Diamantstock

Ende September ist normalerweise eine Übergangsphase: Die Hochtourensaison neigt sich dem Ende zu und es beginnt die Zeit für herbstliche Wanderungen oder Klettereien in nicht mehr ganz so hohen Lagen. Da ich die letzten beiden Wochen des diesjährigen Septembers in Japan verbrachte, ging ich nach meiner Rückkehr ins deutsche Schmuddelwetter davon aus, dass ich diese Phase ein wenig verpasst hätte und freute mich umso mehr, als plötzlich und unverhofft eine stabile Omegalage Anfang Oktober noch einmal eine Hochtour ermöglichte: Unser Ziel war der Grosse Diamantstock, dessen Ostgrat wir erklimmen wollten. Auf 1770 m Seehöhe stellten wir unser Auto unterhalb der

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Ausblick

Der letzte Streich am Muttekopf

Ende August fuhr ich mit meinem Kletterpartner in die Lechtaler Alpen, um dort am Muttekopf, genauer gesagt am Oberen Mutteturm in dessen Nordostgrat, Alpinklettern zu gehen. Zwar klettern wir schon eine ganze Weile gemeinsam und waren auch schon oft am Fels, doch im Gegensatz zu mir war er bisher noch nie alpin klettern. Diesen Umstand wollten wir ändern und die Route Der letzte Streich (5) war das Ziel, denn ohne sie zu kennen schien sie mir für den alpinen Einstieg geeignet: Gebohrte Stände, ab und zu mal ein Bohrhaken, nicht zu lang, gut erreichbar und dank schattiger Exposition ideal für

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Kampenwand

Kampenwand Überschreitung

Auf die Überschreitung der Kampenwand kam ich durch einen Flyer, den ich bei meinem Besuch der Reel Rock Tour im vergangenen Jahr erhalten hatte  – und da mein Tourenpartner ebenso bei der Reel Rock Tour mit dabei gewesen war und auch den Flyer bekommen hatte, mussten wir nicht lange nach dem nächsten Ziel suchen und waren uns schnell einig. Einzig über die Vorgehensweise mussten wir etwas diskutieren, denn von der Idee die Kampenwandseilbahn zu nutzen hielt ich nicht viel. Am Ende willigte ich allerdings doch ein und unser Plan sah eigentlich recht entspannt aus: Anfahrt mit der Bahn nach Aschau

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Klettern in der Pfalz und im Odenwald

Die Wettervorhersage meinte es gut mit uns: Für das ab dem Vatertag beginnende verlängerte Wochenende waren warme Temperaturen ohne Niederschläge angekündigt und dieses perfekte Kletterwetter nutzten wir, um in der Pfalz zu klettern. Irgendwie hatte ich es seit meinem Umzug nach Heidelberg vor etwa zwei Jahren noch nicht so richtig in die Pfalz geschafft – zu viel gab es in der unmittelbaren Nähe Heidelbergs zu unternehmen. Immerhin war ich vor einem Jahr schon einmal im Steinbruch in Gimmeldingen, aber mit dem was man unter Klettern in der Pfalz eigentlich versteht hat Gimmeldingen nicht viel gemeinsam: In der Pfalz klettert man

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Westgrat Gehrenspitze

Ein kleiner Nachtrag zu einer Tour, die ich beinahe vergessen hätte, denn sie stand quasi am Beginn der alpinen Saison 2015 und liegt damit schon eine ganze Weile zurück: Mit dem Zug ging es aus der Kurpfalz in 4,5 Stunden nach Musau unterhalb des Raintals und ein bisschen hatte ich ja schon das Gefühl, in der Wildnis ausgesetzt zu werden: Von Kempten aus fuhr uns ein Dieseltriebzug der Baureihe 642 Richtung Reutte und unseren Haltewunsch in Musau mussten wir, wie in einem Bus, durch Drücken eines Knopfs mitteilen… In Musau gibt es nur ein Gleis, keine Bank, keinen Fahrkartenautomat, kein

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Überschreitung Kleiner Waxenstein und Großer Waxenstein

Am zweiten Samstag im Juli dieses Jahres klingelte mein Wecker früh. Sehr früh – um 0:30 Uhr. Selbst für eine Hochtour auf einen 4000er in den Westalpen ist dies eine extrem frühe Uhrzeit, doch mich zog es weder auf einen 4000er, noch auf in die Westalpen. Stattdessen war die Überschreitung des Kleinen und Großen Waxensteins (2136 m/2277 m), sowie des Zwölferkopfs (2226 m) das Ziel. Am Ende würde es etwas anders kommen als geplant, aber dazu später mehr. Um 1:19 Uhr morgens stieg ich jedenfalls in den zu meiner Überraschung gut gefüllten ICE 619 und fuhr gen München, um in

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