Gut gebrüllt – klettern am Aggenstein

Vom Parkplatz der Bad Kissinger Hütte in Grän/Enge aus konnten wir das Ziel schon gut erkennen: Der Aggenstein, mit seinem markant geteilten Doppelgipfel, verbunden durch eine kleine Scharte. Auch die Südwand konnten wir von dort breits ausmachen, durch welche wir auf den Vorgipfel (und letztlich auch auf den Hauptgipfel) steigen wollten. Den Zustieg gingen wir gemütlich an und drehten uns immer wieder um, denn der Kontrast war stark: Trotz Aufstieg im leicht schattigen Wald merkten, wie viel Kraft die Sonne schon hatte und konnten beim Blick nach Süden (und damit auf die Nordwände der anderen Talseite) sehen, dass der Winter

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Überschreitung der Hammerspitzen: Fifty Shades of Grey

Eigentlich war eine völlig andere Tour geplant, aber das Wetter im Alpenraum war dann doch eher bescheiden vorhergesagt und so skalierten wir langsam aber sicher unsere geplante Hochtour mit Gletscherbiwak mit jeder Aktualisierung des Wetterberichts herunter, bis wir uns am Ende für die Überschreitung der Hammerspitzen entschieden hatten. Für den Oberstdorfer Raum konnten wir ein eventuell brauchbares Wetterfenster von etwa sechs Stunden im Wetterbericht ausmachen und so fuhren mein Tourenpartner und ich Ende Juni zu früher Stunde von Heidelberg aus ins Allgäu, um drei Berge zu überschreiten und noch am selben Tag wieder zurück nach Heidelberg zu fahren. Diesen „Oberstdorf-Express“

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Staufner Haus

Überschreitung der Nagelfluhkette

Mitte Juni fanden wir uns im Allgäu wieder, wo unser Ziel die Überschreitung der Nagelfluhkette war. Die Überschreitung der Nagelfluhkette kann man durchaus an einem Tag machen, doch für uns kam aus logistischen Gründen eine Art Zweitagesvariante in Frage, wobei wir noch jeweils einen Tag für die An- und Abreise hatten. Eile statt Weile war das Motto und wir stellten unser Auto an der Talstation der Hochgratbahn bei Oberstaufen ab. Erster Tag – Von der Talstation Hochgratbahn über das Ehrenschwanger Tal zur Alpe Mittelberg Am gut gefüllten Parkplatz stellten wir das Auto ab und orientierten uns Richtung Osten, um an

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Überschreitung Kleiner Widderstein

Eine Arbeitskollegin hatte sich vor einiger Zeit dafür interessiert, wie groß ein Rucksack mit 45 l Fassungsvermögen wirklich sei und daher hatte ich ihr einen Gefallen getan und meinen Hochtourenrucksack mit zur Arbeit genommen, quasi zur Anschauung. Dabei wollte der Zufall es, dass ich kurz vor meinem Büro auf den Rucksack angesprochen wurde und schnell stellte ich fest, dass nur ein paar Bürotüren weiter in einer anderen Abteilung auch jemand sitzt, der gerne in die Berge geht. Schnell waren wir uns einig, dass wir unbedingt eine Tour zusammen gehen wollten und hatten auch ebenso schnell ein paar mögliche Termine. Leider

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Große Krottenkopfrunde und Wolfebnerspitze

Am vergangenen Brückentag ging es nach Tirol, um dort von Elbigenalp ausgehend die große Krottenkopfrunde zu begehen. Der Name der Tour legt es dabei schon nahe, dass das Hauptziel der Große Krottenkopf (2656 m) war, der mit dieser Höhe als der höchste Berg der Allgäuer Alpen gilt. Dieses Prädikat sorgt in Kombination mit demleichten Aufstieg über die Krottenkopfscharte dafür, dass man am Krottenkopf nicht gerade alleine ist und vor allen Dingen eine Übernachtung auf der Hermann von Barth Hütte (2131 m) rechtzeitig ankündigen sollte, sofern man diese Hütte in seine Pläne einbeziehen möchte. Zwar eignet sich die große Krottenkopfrunde mit

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