Staufner Haus

Überschreitung der Nagelfluhkette

Mitte Juni fanden wir uns im Allgäu wieder, wo unser Ziel die Überschreitung der Nagelfluhkette war. Die Überschreitung der Nagelfluhkette kann man durchaus an einem Tag machen, doch für uns kam aus logistischen Gründen eine Art Zweitagesvariante in Frage, wobei wir noch jeweils einen Tag für die An- und Abreise hatten. Eile statt Weile war das Motto und wir stellten unser Auto an der Talstation der Hochgratbahn bei Oberstaufen ab. Erster Tag – Von der Talstation Hochgratbahn über das Ehrenschwanger Tal zur Alpe Mittelberg Am gut gefüllten Parkplatz stellten wir das Auto ab und orientierten uns Richtung Osten, um an

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Battert

Battert im Regen

An den Felsen des Battert war ich schon viel zu lang nicht mehr gewesen und diesen Umstand wollte ich schleunigst ändern. Auf dem Weg nach Karlsruhe, wo ich meinen Kletterpartner abholte, musste ich allerdings ein oder zweimal den Scheibenwischer betätigen und als wir uns dem Battert näherten, konnten wir auf dem Niederschlagsradar der DWD App leicht erkennen, dass wir ersteinmal etwas nass werden würden. Entsprechend stiegen wir zu und nahmen unter dem Schmittkamin Platz. Dort waren wir ganz gut geschützt und wir konnten langsam unser Material sortieren, während es um uns regnete. Der Battert ist eigentlich nicht sonderlich gut zum

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Weniger ist mehr – Klettern in der Pfalz

Da die Klettermöglichkeiten des Odenwalds in Hülle und Fülle direkt vor der Haustür liegen, war ich bisher nur einmal „richtig“ in der Pfalz klettern. „Richtig“ bezieht sich dabei auf die typisch pfälzer Kletterei an schlecht bis gar nicht abgesicherten naürlichen Massiven und Türmen. Zwar war ich schon mehrmals in Gimmeldingen, aber der gut gesicherte Steinbruch dort zählt höchstens für Geographen, nicht aber für Kletterer so richtig zur Pfalz. Die spärliche Absicherung sollte man wie ich übrigens finde nicht verteufeln oder schlecht heißen, denn gerade in Deutschland ist die Kletterei unheimlich abwechslungsreich und jedes Gebiet hat seine Eigenheiten und einen ganz

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Drei Tage Granit – Klettern im Schwarzwald

Das gute Wetter des Vatertagswochenendes nutzten wir für einen Kurztrip in den Schwarzwald, wo wir in drei Tagen am Granit der Hornberger Platte, des Mühlefels, der Ruine Falkenstein und des Grafensprungs kletterten. An unserem ersten Tag ging es nach Hornberg, das an der Mündung des Reichenbachtals in das Gutachtal im mittleren Schwarzwald liegt. Dort bezogen wir Quartier in zwei sehr günstigen Zimmern und machten uns auf, um den Rest des Tages an der Hornberger Platte zu klettern. Hornberger Platte Die Hornberger Platte wurde erst vor wenigen Jahren eingerichtet und noch immer kommen neue Routen dazu. Ein Topo hatten wir nur

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Feierabendkletterei in Ziegelhausen

Das schöne an den mittlerweilen recht langen sommerlichen Tagen ist sicherlich, dass man zum Klettern nach Feierabend nicht mehr auf die Halle angewiesen ist, sondern durchaus an den Fels gehen kann. Zumindest in Heidelberg, denn hier bieten Riesenstein und Ziegelhausen durch die sehr kurzen Zustiege die ideale Gelegenheit dazu. Im Sektor ZiegelhausenII hat sich übrigens im mittleren unteren Bereich ein großer Felsausbruch ereignet (hier gibt es ein Bild aus früheren Zeiten). Das ganze führt doch irgendwie immer wieder vor Augen, wie fragil die Felsen an denen wir umher turnen oftmals sind. Gerade im Sektor Ziegelhausen II kann man links neben

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Wandern bei Stechelberg im Berner Oberland

Als wir am morgen bei Freunden Neuchâtel aufwachten staunten wir nicht schlecht, denn der Blick vom Balkon hinüber zu den Bergen war wirklich beeindruckend. Schon zu Beginn des Tages waren wir damit in bester Wanderlaune und freuten uns auf eine kleine aber feine Wanderung im hinteren Lauterbrunnental bei Stechelberg im Berner Oberland. Die Fahrt von Neuchâtel hinüber nach Lauterbrunnen war wunderschön, denn das Wetter versprach doch besser als zunächst gedacht zu werden und je mehr wir uns Bern und vor allem Lauterbrunnen annäherten, desto besser wurde der Blick auf das berühmte Dreigestirn des Berner Oberlands: Eiger, Mönch und Jungfrau. Vor

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Softshell

Make Your Own Gear – Softshelljacke

Irgendwie hat mich das Make Your Own Gear oder Do It Yourself Fieber gepackt, denn ich habe mit einer leicht wärmenden Softshelljacke das nächste Projekt umgesetzt. Zugegeben, einer der Gründe für das erneute Auspacken der Nähmaschine war sicherlich meine längere krankheitsbedingte Trainingspause, welche mir meinen Kalender etwas lüftete. Dazu kam, dass ich bei extremtextil.de verschiedene kleine Stoffmuster bestellt hatte und mich sofort in das Shell-Fleece von Malden Mills/Polartec verliebt hatte. Eigentlich konnte ich gar nicht anders, als erneut ein wenig zu nähen. Dieses mal nahm ich erneut ein Schnittmuster von Pattydoo zur Hand, allerdings für das Kapuzenjacke „Jordan“. Insgesamt war

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Edelrid Ohm

Saisonauftakt 2017 und Edelrid Ohm am Fels

Endlich konnte auch ich in die Klettersaison 2017 starten. In diesem Jahr habe ich es tatsächlich bereits auf sage und schreibe sechs Wochen Trainingsausfall durch Verletzungen und Krankheit gebracht – das muss man innerhalb der ersten 16 Wochen auch erst einmal schaffen! Doch am vergangenen Sonntag nahm die Zwangspause ein Ende und wir läuteten im Steinbruch in Schriesheim (mit deutlicher Verspätung) den Start in die Saison ein. Den Anfang machten wir dabei mit einer Art Workshop, bei dem meine Tourenpartner und ich gemeinsam allerlei Techniken aus dem Bereich Klettern und vor allen Dingen Hochtouren wiederholten und übten. Wir starteten mit

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Make Your Own Gear – Windjacke/Windstopper/Windbreaker

Seit meinem ersten Make Your Own Gear (MYOG) Projekt, einem Biwaksack, ist etwas Zeit vergangenen und vor einigen Wochen hatte ich irgendwie Lust bekommen, meine Nähmaschine mal wieder auszupacken. Mein Ziel war eine leichte Windjacke, auch Windstopper oder Windbreaker genannt. Wie auch schon beim ersten MYOG Vorhaben hatte ich ein paar Vorüberlegungen angestellt, bezüglich der für mich wichtigen Anforderungen: Das Material sollte zwar winddicht, aber möglichst atmungsaktiv sein – das Gewicht spielte eine untergeordnete Rolle. Dieses Kriterium führte dazu, dass ich mich nicht für das leichteste in Frage kommende Material, sondern für PTX Endurance entschied. Die Haptik sprach übrigens ebenso

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Orientierung mit Kompass und Karte

Genau eine Woche nachdem ich meine Kenntnisse rund um das Thema Erste Hilfe aufgefrischt hatte, stand erneut eine kleine Weiterbildung auf dem Plan, bei der es dieses mal um das Thema Orientierung mit Kompass und Karte ging. Beim genaueren Nachdenken hat es mich fast ein wenig überrascht, aber bisher war ich mit diesem Thema eigentlich nicht richtig in Berührung gekommen, auch nicht während der Hochtourenausbildung. Das liegt sicherlich daran, dass man im Normalfall bei Hoch- oder Bergtouren nicht darauf angewiesen ist, nach Marschzahlen zu gehen, den Standpunkt per Peilung zu bestimmen oder die Koordinaten von der Karte abzulesen. Spätestens aber

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