Königstuhl – Top Revier für Crossläufe

Das herbstlich kühle Wetter lädt zum Laufen ein und was gibt es Schöneres für jemanden, der in der Umgebung Heidelbergs wohnt, als eine Runde über den Königstuhl? Zahlreiche Wege führen nach oben, wieder hinunter und auch rund um den mit 567 m Höhe über Normalnull höchsten Punkt der Heidelberger Gemarkung. Dazu sind die Wege sehr unterschiedlich, denn es gibt sowohl geschotterte Waldwege, als auch schmale und unebene Pfade zum Training der Koordination. Außerdem ist der Königstuhl sehr gut auch für alle die etwas weiter weg wohnen erreichbar: Im Norden und Osten fährt die S-Bahn RheinNeckar, im Süden und Westen gibt

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Immer wieder Schriesheim

Der Herbst hat der Kurpfalz ein paar schöne Tage geschenkt und zumindest ein paar davon nutze ich derzeit. Zum einen bei Crossläufen auf den Königstuhl, zum anderen beim Klettern in Schriesheim. Auch wenn das Thermometer morgens nur 4 °C anzeigt findet man im Steinbruch bei Sonnenschein noch genügend Wärme, um klettern gehen zu können. Und da ich ziemlich temperaturempfindliche Finger habe, weiß ich, worüber ich schreibe. In den oberen Sektoren, insbesondere auf der dritten Wandstufe, hat sich einiges getan, denn das Regierungspräsidium hat dort das Gestrüpp zurecht schneiden lassen. Manche Stellen hätte ich gar nicht wieder erkannt, so kahl ist

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Herbstwanderung auf die Kalmit

Am vergangenen Sonntag ging es in den Pfälzer Wald, wo die Kalmit Ziel unserer herbstlichen Wanderung war. Diese gilt mit einer Höhe von 673 m über Normalnull als „der schönste Aussichstberg der Pfalz“ und vom Herbst erwarteten wir schöne Farben und eine tolle Stimmung im Wald. Start unserer Tour war Maikammer und wir nahmen nicht den kürzesten Weg zur Kalmit, sondern querten zunächst nach St. Martin, wo wir den Hochberg (635 m) „besteigen“ wollten. Auf dem Weg dorthin wird den Ausläufern des Pfälzer Walds am Rand der Kalmit Wein angebaut und auch an anderen Früchten konnten wir sehen, dass hier

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Herbstwetter

Der Herbst hat die Kurpfalz erreicht und das letzte Wochenende hat sich aufgrund des tollen Wetters gerade zu zum Sportklettern aufgedrängt. Schriesheim war mein Ziel, nicht zu letzt weil es sehr bequem zu erreichen ist und dort noch dutzende Routen darauf warten, begangen zu werden. Anfangs war es im Schatten noch etwas frisch, aber als die Sonne über dem Steinbruch stand, war es schnell richtig warm (eigentlich schon heiß!) und ich bin guter Dinge, dass ich trotz meiner kälteempfindlichen Finger noch ein ganzes Weilchen in den Herbst und Winter hinein in Schriesheim klettern können werde. Landschaftlich hatte sich auch einiges

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Überschreitung Partenkirchner Dreitorspitzen

Die letzten beiden Wochenenden habe ich im Wetterstein verbracht und die Tage dort hätten unterschiedlicher nicht sein können. Einzige Gemeinsamkeit war wohl das hervorragende Wetter. Ende September war ich im Rahmen einer Hochzeit auf dem Kreuzjochhaus und auch wenn ich normalerweise für etwas Purismus in den Bergen bin muss ich sagen, dass das exakte Gegenteil davon mir eigentlich auch ganz gut gefällt. Wann sonst kann man nach dem Aufstehen in den Bergen in einen Pool springen und ein Bergpanorama genießen?! Als ich dort im Pool den Morgen genoss schaute ich mir auf der gegenüberliegenden Seite des Reintals die Partenkirchner Dreitorspitzen

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Herbst

In der vergangenen Woche zeigte der Blick auf das Alpenwetter einmal mehr, dass sich die Anfahrt höchstwahrscheinlich nicht lohnen würde und entsprechend kam erneut Plan B zu tragen: Klettern in Schriesheim. Beim Zustieg durch die Weinberge stellte ich fest, dass nicht nur die Bergsteiger, sondern auch die Winzer in diesem Jahr Grund genug haben, um sich über das Augustwetter zu beschweren. Man musste die Trauben gar nicht erst kosten, um festzustellen, dass sie noch weit davon entfernt waren reif zu sein – man konnte es ihnen ansehen. Das Wetter war am Samstag abwechslungsreich: Sobald die Sonne sich zeigte war es

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Augustwetter

Angeblich macht ja der April was er will, aber wie es mir scheint gilt dies im Jahr 2014 auch für den August. Nachdem ich in diesem Monat zweimal in die Berge fahren konnte war am letzten Wochenende dem Wetterbericht nach zu urteilen doch mit Niederschlägen zu rechnen und daher beschloss ich, keine Hin- und Rückfahrt von jeweils 400 – 500 km in Kauf zu nehmen, nur um eine mögliche Tour dann wegen schlechter Verhältnisse vor Ort abzusagen. Stattdessen blieb ich in der Kurpfalz, denn für die Heimat wurde sowohl von wetter.com als auch von wetterstationen.meteomedia.de gutes Kletterwetter angekündigt. Vor Ort

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Überschreitung Kleiner Widderstein

Eine Arbeitskollegin hatte sich vor einiger Zeit dafür interessiert, wie groß ein Rucksack mit 45 l Fassungsvermögen wirklich sei und daher hatte ich ihr einen Gefallen getan und meinen Hochtourenrucksack mit zur Arbeit genommen, quasi zur Anschauung. Dabei wollte der Zufall es, dass ich kurz vor meinem Büro auf den Rucksack angesprochen wurde und schnell stellte ich fest, dass nur ein paar Bürotüren weiter in einer anderen Abteilung auch jemand sitzt, der gerne in die Berge geht. Schnell waren wir uns einig, dass wir unbedingt eine Tour zusammen gehen wollten und hatten auch ebenso schnell ein paar mögliche Termine. Leider

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Hochtourenwoche 2014 – Berner Oberland/Wallis

August ist Hochtourensaison und entsprechend habe ich die erste Woche des Sommermonats im Berner Oberland und im Wallis verbracht, um dort in Fels und Eis auf Bergen zu kraxeln. Dass es mit der Tour tatsächlich geklappt hat, hat mich selbst ein wenig verblüfft, denn dieses Jahr läuft sportlich alles andere als rund für mich und dutzende kleine Zwangspausen werfen mich regelmäßig zurück. Auch direkt vor der schon lange geplanten Hochtourenwoche schien mit der Verletzung am Fuß noch alles ganz kurz vor der Abfahrt für mich ins Wasser zu fallen, doch letztlich saßen wir am ersten Monat im August morgens um

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Mein ganz persönlicher Beitrag zur Unfallstatistik

Aus Fehlern lernt mant – so ein deutsches Sprichwort. Idealerweise lernt man aus den Fehlern anderer, denn man erspart sich damit oftmals so einiges. Auch mir ist neulich ein Fehler passiert und damit jeder daraus lernen kann, an dieser Stelle ganz kurz ein paar Zeilen dazu. Der Fehler unterlief mir beim Sichern in der Kletterhalle und ist relativ schnell erzählt: Ich stand wie üblich recht nah an der Wand, mein Kletterpartner lies sich rund einen Meter über der letzten Zwischensicherung absichtlich ins Seil fallen und ich wurde nach oben zur ersten Sicherung gezogen. Das hatten wir schon oft, denn wir

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