Erstmals am Sandstein – Klettern in Ziegelhausen

Bisher hatte ich es in meiner kurzen Laufbahn als Kletterer noch nicht geschafft an Sandstein zu klettern, so dass es nun höchste Zeit wurde dies zu ändern. Ziegelhausen war das Ziel, denn dort im südlichen Odenwald gibt es mehrere Sektoren alter Steinbrüche, die zum Klettern freigegeben sind. Zumindest teilweise, denn von den drei Sektoren ist einer teilweise komplett gesperrt und teilweise gilt noch eine saisonbedingte Sperrung. Wir hatten den Ziegelhausener Sektor 2 ins Auge gefasst und um es gleich vorweg zu nehmen: Durch die S-Bahn Rhein Neckar kann man diesen Sektor sehr bequem mit dem ÖPNV erreichen. Vom S-Bahnhof Schlierbach/Ziegelhausen

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Verlustgeschäfte – Klettern im Donautal

Eigentlich hätte an dieser Stelle ein Eintrag über drei Tage abwechslungsreiches Klettern im Donautal stehen sollen. Mit tollen Bildern von hohen Felsen, langen Routen und tollem Ausblick auf das Donautal. Vom Klettern bei Nieselregen und weniger als zehn Grad Außentemperatur und vom Klettern bei bestem Wetter. Eigentlich. Aber leider gab es einen kleinen Zwischenfall und Absturz an der Alten Hausener Wand: Meine Kamera hat sich nach einem Sturz aus weit über dreißig Metern Höhe am Fels bei abschüssigem Wandfuß ins Nirgendwo verabschiedet und war leider nicht mehr auffindbar. Wäre der Wandfuß wenigstens eben gewesen, so hätte ich vielleicht noch die

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Battert – lange Routen, wenig Haken, viel Spaß

Am Battert, hoch über Baden-Baden, wird schon seit dem späten neunzehnten Jahrhundert geklettert und da ich jetzt wieder in der Nähe wohne, war es für mich mal wieder höchste Zeit, mich an diese traditionsreichen Felsen zu begehen, an denen auch schon Reinhard Karl und Ralf Dujmovits aktiv waren. Wie an einer Perlenschnur finden sich am Berg über Baden-Baden Felsmassive direkt nebeneinander und der Großteil davon darf beklettert werden. Der Battert ist für seine spärliche Absicherung bekannt und aus genau diesem Grund wollten wir auch an die dortigen Felsen: Es finden sich dort nämlich zahlreiche (einfache) Routen, die man perfekt selbst

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Schriesheim – Projekt 240

Endlich. Endlich habe ich es geschafft in den Steinbruch nach Schriesheim zu gehen, um dort zu klettern. Zwar sehe ich seit meinem Umzug in die Metropolregion Rhein-Neckar den Steinbruch jeden morgen von meinem Schlafzimmer aus, aber irgendwie gab es dennoch immer ein Problem, entweder mit Wetter oder Terminplan. Doch am letzten Wochenende war es dann soweit und rund drei Jahre nach meinem ersten Besuch fand ich mich am Fuße des ehemaligen Steinbruchs wieder. Zum Schriesheimer Steinbruch ist zu sagen, dass hier an Porphyrgestein geklettert wird, welches bis 1967 durch Sprengungen abgebaut wurde. Der dadurch entstandene Steinbruch besteht aus vier Wandstufen,

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Verpflichtender Kletterschein?

Vor einer Weile wurde ich durch einen Tweet von @aufundab.eu auf einen Artikel aufmerksam, der einmal mehr für jeden (Hallen-) Kletterer verbindlich einen Kletterschein fordert, beziehungsweise darüber berichtet, dass „Alpin-Experten“ bei einem einem Seminar des Kuratoriums für Alpine Sicherheit in Saalfelden im Pinzgau dies forderten. Ein solcher verpflichtender Kletterschein, ähnlich verbindlich wie ein Tauchschein (ebenfalls im Artikel angeführt), soll dazu beitragen, die Unfallhäufigkeit zu reduzieren und damit die Sicherheit zu erhöhen. Doch macht diese Forderung Sinn und wie häufig sind Unfälle in Kletterhallen überhaupt? Wenige Unfälle… In Kletterhallen geht es vergleichsweise sicher zu, denn die DAV Sicherheitsforschung hat im Herbst

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Sichern – mehr als das Verhindern von Bodenkontakt

Der Begriff Klettern ist ein Sammelbegriff und es ist daher nur nachvollziehbar, dass die Behauptung Klettern ist eine Risikosportart entsprechend allgemein und weit gefasst ist, schließlich hat Klettern viele Spielarten: Man kann in leichten Routen gut gesichert in der Halle oder in gut gesicherten aber schweren Routen am Fels klettern. Und wenn man es etwas riskanter mag, so kann man leichte oder gar schwere Routen am Fels free solo klettern, also völlig ohne Sicherungen. Betrachtet man nur Kletterhallen wurde festgestellt, dass dort allerdings für eine Risikosportart nur sehr wenige Unfälle passieren: Die DAV Sicherheitsforschung hat in einer Unterschung gezeigt, dass statistisch gesehen

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That’s Ith – Klettern im Norden

Leider war ich in der letzten Zeit viel zu wenig zum Klettern gekommen, doch das verlängerte Wochenende des ersten Mai wollte ich mir auch durch das schlecht angekündigte Wetter nicht nehmen lassen. So saß ich am Tag der Arbeit also mit meinem Kletterpartner im Auto und fuhr durch durch den strömenden Regen in den Norden, wo wir uns am Ith mit einer zweiten Seilschaft verabredet hatten. Treffpunkt war der Campingpark Humboldt-See, der etwas mehr Infrastruktur als der eigentliche Campingplatz der Kletterer, der Ith Zeltplatz,  bietet. Gerade bei schlechtem Wetter ist dies von Vorteil, aber auch bei gutem Wetter gibt es mit dem Humboldtsee natürlich

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2. Donauwörther Stadtmeisterschaft im Klettern

Als ich am Samstag des 22. März auf den Parkplatz der Kletterhalle in Donauwörth fuhr, stellte ich erstaunt fest, dass noch zahlreiche Parkplätze frei waren: Zur 2. Donauwörther Stadtmeisterschaft im Klettern hatte ich mit etwas mehr Andrang gerechnet, doch ich war nur zeitig dran und am Ende der Anmeldung waren tatsächlich 81 Teilnehmer im Alter von 6 – 75 (!) gemeldet und lauschten gebannt den einführenden Worten des ersten Vorsitzenden der DAV Sektion Donauwörth, Werner Felkl. Der Modus war etwas eigen und lief nach folgendem Schema ab: 15 Boulder und 3 Routen waren abzuarbeiten, wobei es innerhalb von vier Stunden

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Saisonauftakt 2014 im südlichen Frankenjura

Am vergangenen Sonntag war es soweit, denn endlich konnte auch ich mit meinen kälteempfindlichen Fingern die Klettersaison 2014 eröffnen. Herrlicher Sonnenschein kommt Anfang März ja schon mal vor, aber Temperaturen knapp unter 20 °C im Schatten hatte ich nicht erwartet. Also bin ich so früh wie noch nie zuvor in meiner ja eher kurzen Laufbahn als Kletterer aus dem Winterschlaf aufgewacht und an den Fels gegangen. Das Ziel waren die Felsen des südlichen Frankenjuras, genauer gesagt die Felsen bei Aicha, unweit vom etwas bekannteren Konstein (meistens wird nicht zwischen den Gebieten Aicha und Konstein unterschieden, sondern nur von Konstein gesprochen).

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