Battert

Battert im Regen

An den Felsen des Battert war ich schon viel zu lang nicht mehr gewesen und diesen Umstand wollte ich schleunigst ändern. Auf dem Weg nach Karlsruhe, wo ich meinen Kletterpartner abholte, musste ich allerdings ein oder zweimal den Scheibenwischer betätigen und als wir uns dem Battert näherten, konnten wir auf dem Niederschlagsradar der DWD App leicht erkennen, dass wir ersteinmal etwas nass werden würden. Entsprechend stiegen wir zu und nahmen unter dem Schmittkamin Platz. Dort waren wir ganz gut geschützt und wir konnten langsam unser Material sortieren, während es um uns regnete. Der Battert ist eigentlich nicht sonderlich gut zum

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Weniger ist mehr – Klettern in der Pfalz

Da die Klettermöglichkeiten des Odenwalds in Hülle und Fülle direkt vor der Haustür liegen, war ich bisher nur einmal „richtig“ in der Pfalz klettern. „Richtig“ bezieht sich dabei auf die typisch pfälzer Kletterei an schlecht bis gar nicht abgesicherten naürlichen Massiven und Türmen. Zwar war ich schon mehrmals in Gimmeldingen, aber der gut gesicherte Steinbruch dort zählt höchstens für Geographen, nicht aber für Kletterer so richtig zur Pfalz. Die spärliche Absicherung sollte man wie ich übrigens finde nicht verteufeln oder schlecht heißen, denn gerade in Deutschland ist die Kletterei unheimlich abwechslungsreich und jedes Gebiet hat seine Eigenheiten und einen ganz

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Drei Tage Granit – Klettern im Schwarzwald

Das gute Wetter des Vatertagswochenendes nutzten wir für einen Kurztrip in den Schwarzwald, wo wir in drei Tagen am Granit der Hornberger Platte, des Mühlefels, der Ruine Falkenstein und des Grafensprungs kletterten. An unserem ersten Tag ging es nach Hornberg, das an der Mündung des Reichenbachtals in das Gutachtal im mittleren Schwarzwald liegt. Dort bezogen wir Quartier in zwei sehr günstigen Zimmern und machten uns auf, um den Rest des Tages an der Hornberger Platte zu klettern. Hornberger Platte Die Hornberger Platte wurde erst vor wenigen Jahren eingerichtet und noch immer kommen neue Routen dazu. Ein Topo hatten wir nur

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Feierabendkletterei in Ziegelhausen

Das schöne an den mittlerweilen recht langen sommerlichen Tagen ist sicherlich, dass man zum Klettern nach Feierabend nicht mehr auf die Halle angewiesen ist, sondern durchaus an den Fels gehen kann. Zumindest in Heidelberg, denn hier bieten Riesenstein und Ziegelhausen durch die sehr kurzen Zustiege die ideale Gelegenheit dazu. Im Sektor ZiegelhausenII hat sich übrigens im mittleren unteren Bereich ein großer Felsausbruch ereignet (hier gibt es ein Bild aus früheren Zeiten). Das ganze führt doch irgendwie immer wieder vor Augen, wie fragil die Felsen an denen wir umher turnen oftmals sind. Gerade im Sektor Ziegelhausen II kann man links neben

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Edelrid Ohm

Saisonauftakt 2017 und Edelrid Ohm am Fels

Endlich konnte auch ich in die Klettersaison 2017 starten. In diesem Jahr habe ich es tatsächlich bereits auf sage und schreibe sechs Wochen Trainingsausfall durch Verletzungen und Krankheit gebracht – das muss man innerhalb der ersten 16 Wochen auch erst einmal schaffen! Doch am vergangenen Sonntag nahm die Zwangspause ein Ende und wir läuteten im Steinbruch in Schriesheim (mit deutlicher Verspätung) den Start in die Saison ein. Den Anfang machten wir dabei mit einer Art Workshop, bei dem meine Tourenpartner und ich gemeinsam allerlei Techniken aus dem Bereich Klettern und vor allen Dingen Hochtouren wiederholten und übten. Wir starteten mit

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Karlsruher Grat

Karlsruher Grat im Winter

Zu Wanderungen über den Karlsruher Grat gibt es im Internet zahlreiche Berichte und Tourenvorschläge, wie zum Beispiel bei Outdooractive oder dem Outdoormädchen, wo ich auf den Karlsruher Grat aufmerksam wurde. Doch von einer Begehung im Winter, nach starken Schneefällen, hatte ich hingegen noch nirgends etwas lesen können. Entsprechend wussten wir nicht ganz was uns erwarten würde, als wir in die verschneite Winterwelt des Schwarzwalds aufbrachen, um dort den Karlsruher Grat bei winterlichen Verhältnissen zu begehen. Natürlich fanden wir im Netz zahlreiche Bilder und auch einige Videos über den sommerlichen Grat, aber über das was im Winter an Ausrüstung angebracht war,

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Ausblick

Der letzte Streich am Muttekopf

Ende August fuhr ich mit meinem Kletterpartner in die Lechtaler Alpen, um dort am Muttekopf, genauer gesagt am Oberen Mutteturm in dessen Nordostgrat, Alpinklettern zu gehen. Zwar klettern wir schon eine ganze Weile gemeinsam und waren auch schon oft am Fels, doch im Gegensatz zu mir war er bisher noch nie alpin klettern. Diesen Umstand wollten wir ändern und die Route Der letzte Streich (5) war das Ziel, denn ohne sie zu kennen schien sie mir für den alpinen Einstieg geeignet: Gebohrte Stände, ab und zu mal ein Bohrhaken, nicht zu lang, gut erreichbar und dank schattiger Exposition ideal für

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Riesenstein

Feierabendkletterei am Riesenstein

In meinem letzten Beitrag hatte ich kurz erwähnt, dass mir Eichenprozessionsspinner beim Feierabendklettern in Ziegelhausen das Leben ganz schön schwer gemacht hatten. Mittlerweile kann ich hierzu berichten, dass befreundete Kletterer Anfang dieser Woche vor Ort waren und keine Nebenwirkungen davongetragen haben. Entweder diese sind sind weniger empfindlich als ich, oder aber die Situation hat sich etwas beruhigt. Da ich selbst aber nicht riskieren wollte erneut juckenden Ausschlag zu bekommen, war ich zum Feierabendklettern an einem anderen Fleck unmittelbar bei Heidelberg, dem Riesenstein. Der Riesenstein ist unmittelbar am Ortsrand Heidelbergs, sehr gut mit dem Auto und richtig gut mit dem Bus

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Ziegelhausen

Klettern mit Nebenwirkungen – Feierabendkletterei in Ziegelhausen

Am Feierabend in Ziegelhausen im Odenwald zu Klettern ist eine naheliegende Idee, denn der Fels ist gut zu erreichen (mit Auto, Rad oder Zug!), der Zustieg ist kurz, meist ist am Fels wenig los und schattig ist es auch noch, so dass man lange Sommerabende nutzen kann. Auch wenn ich derzeit etwas mit Verletzungen zu kämpfen habe, war ich am vergangenen Montag nach Feierabend vor Ort und konnte dort auch zunächst richtig angenehm klettern. Nach etwa einer halben Stunde bemerkte ich allerdings ein Jucken und dieses begleitete mich den Rest des abends, bis ich zu Hause wieder angekommen feststellte, dass

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Kampenwand

Kampenwand Überschreitung

Auf die Überschreitung der Kampenwand kam ich durch einen Flyer, den ich bei meinem Besuch der Reel Rock Tour im vergangenen Jahr erhalten hatte  – und da mein Tourenpartner ebenso bei der Reel Rock Tour mit dabei gewesen war und auch den Flyer bekommen hatte, mussten wir nicht lange nach dem nächsten Ziel suchen und waren uns schnell einig. Einzig über die Vorgehensweise mussten wir etwas diskutieren, denn von der Idee die Kampenwandseilbahn zu nutzen hielt ich nicht viel. Am Ende willigte ich allerdings doch ein und unser Plan sah eigentlich recht entspannt aus: Anfahrt mit der Bahn nach Aschau

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