Neuigkeiten aus dem Steinbruch Schriesheim – August 2019

Anfang August hat sich die AG Klettern und Naturschutz im Odenwald e.V. dem Klettergebiet des Schriesheimer Steinbruchs angenommen und dort eine ganze Reihe notwendiger Arbeiten durchgeführt, die dem Erhalt des Gebiets dienen: Unter anderem wurden Wandbücher erneuert (Route Alpenjodler im gleichnamigen Sektor), Routen auf lose Steine hin überprüft, saniert oder gesperrt (zum Beispiel Sektor Cassin, Bereich um Route Cool Fool), Wege wurden markiert und freigestellt. Auch die Zustiegshilfen (besser bekannt als Klettersteige) wurden überholt (Übergang zweite auf dritte Ebene im Sektor Cosmopolitan), beziegungsweise im Sektor Piazriss wurde ein seit Jahren nicht mehr nutzbarer Steig komplett neu angelegt. Bei letzterer Aktion

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Pfälzer Klassiker am Asselstein

„Jetzt wird es ernst.“ Mit diesen Worten wurden wir am Asselstein von zwei Wanderern begrüßt, während wir uns das riesige Schiff aus Stein von unten anschauten, um uns zu orientieren. Damit würden sie recht behalten, denn das Klettern an der beinahe 60 m hohen und ebenso breiten, aber mit 10 m nur relativ schmalen Wand aus Bundsandstein ist quasi der Inbegriff des Kletterns in der Pfalz: ein freistehendes Massiv, sehr wenig Absicherung, Ringe statt Haken, viele Risse durch die man sich winden muss und dazu ganz viel tollkühne Historie zeichnen einen der bekanntesten Felsen der Pfalz aus, der schon von

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Fels ist kein Plastik – draußen ist anders

Weil am vergangenen Sonntag das Wetter sehr gut war, fuhren wir mit dem Rad von Heidelberg aus nach Ziegelhausen, um dort am Sandstein ein wenig zu klettern. Zunächst war nur wenig los, aber nach kurzer Zeit ging es dann hoch her am Wandfuß, denn relativ schnell kamen viele Kletterer hinzu und es wurde voll. Dabei fiel mir auf, dass die Umgangsformen doch etwas zu wünschen ließen: Während ich am Abseilen war, was wirklich nicht lange dauerte, wurde meine Frau von Mitgliedern ein und der selben Seilschaft gleich mehrfach gefragt, ob sie danach endlich einsteigen könnten. Kaum war ich auf dem

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Bad Herrenalb

Obwohl die Felsen von Bad Herrenalb noch ein gutes Stückchen näher als die des Battert sind, war ich schon seit beinahe fünf Jahren nicht mehr vor Ort. Das liegt daran, dass mir der Battert mit seinen langen Routen meist reizvoller erscheint, wenn ich mit meinen Karlsruher Kletterpartnern an den Fels gehe. Aber Bad Herrenalb steht eigentlich völlig zu unrecht im Schatten des Battert. Er ist von Karlsruhe aus schnell erreichbar, bietet wirklich schöne Routen, gute Absicherung, einen kurzen Zustieg und auch etwas Auswahl, denn es gibt immerhin 47 Routen in den unteren und mittleren Graden. In nur fünf Minuten erreicht

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Osterklettern am Battert und in der Pfalz

Das perfekte Osterwetter wollte genutzt werden und auch wenn ich im letzten halben Jahr aus zahlreichen Gründen nur sehr unregelmäßig zum Klettern kam, hatten wir uns einen Tag am Battert, sowie einen Tag in der Pfalz als Programm ausgesucht. Beides Klettergebiete, welche berühmt berüchtigt für ihre Absicherung sind und damit natürlich das ideale Terrain, um mit wenig Form an nur wenigen Haken oder Ringen zu klettern… Unseren Klettertag am Battert starteten wir dank Anreise über Karlsruhe gemütlich mit einem hervorragenden Cappucchino bei Espresso Tostino, bevor wir nur wenig später am Parkplatz in Ebersteinburg zu unserem großen Erstaunen feststellten, dass dort

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Schriesheim 2019

Der Frühling hat mittlerweile Einzug gehalten und spätestens damit ist auch die Felsklettersaison 2019 eröffnet. Auch bei mir war es jetzt soweit, wenn auch noch gesundheitlich etwas angeschlagen, aber bei bestem Wetter. An dieser Stelle möchte ich, wie glaube ich bei jedem meiner Beiträge zu Schriesheim, kurz darauf hinweisen, dass das Klettergebiet im Naturschutzgebiet Ölberg liegt und entsprechend durch das Regierungspräsidium einige Regeln erlassen wurde, die es zu beachten gilt. Die wichtigsten beiden sind, dass nur der offizielle Zustieg, also von ganz unten und nicht seitlich, genutzt werden darf, sowie das offenes Feuer verboten ist. Man mag die Regelungen, insbesondere

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Herbstliches Klettern in Schriesheim

Der Terminkalender war voll und daher konnte ich das unfassbar gute herbstliche Wetter nur bedingt nutzen, aber immerhin hin kam ich zum Laufen und auch in Schriesheim konnte ich das Wetter ausnutzen. Im Sommer kann man den Steinbruch, der wie ein Hohlspiegel in der Sonne liegt, wegen der viel zu heißen Temperaturen vergessen, aber in Herbst,  Winter und Frühjahr kann man hier sehr gut klettern und gerade im aktuellen Herbst findet man Bedingungen wie im Tessin vor: Warme Sonne, toller Fels – was will man mehr? In der höchsten Wandstufe gibt es durchaus lange Routen (OK, nicht über 30 m,

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Badener Wand

Zwar war ich schon öfters zum Klettern am Battert, aber zur Badener Wand hatte ich es bisher noch nie geschafft: Entweder sie war gesperrt, was stets im Frühjahr zum Vogelschutz der Fall ist, oder wir waren an einem der anderen schönen Battertfelsen hängen geblieben. Es war also höchste Zeit diesen Umstand zu ändern und vor einigen Tagen war bei gutem Herbstwetter die Zeit gekommen die Badener Wand zu erkunden. Wie beinahe alle Massive des Battert war auch die Badener Wand recht hoch (teilweise über 40 m) und sehr mäßig gesichert, so dass das Klettern dort nicht weniger intensiv als an

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Neuigkeiten aus dem Steinbruch Schriesheim – Mai 2018

Nachdem ich 2016 und 2017 Gefallen beim alpinen Wegebau rund um die Heidelberger Hütte gefunden hatte, konnte ich am letzten Apriltag im Schriesheimer Steinbruch das nächste Level angehen, denn dort durfte ich der AG Klettern und Naturschutz im Odenwald e.V. dabei helfen den neuen Zustieg von der ersten zur zweiten Ebene des Steinbruchs zu bauen. Nach dem Aufstellen einer Sauna auf der Heidelberger Hütte war für mich durch die DAV Sektion Heidelberg und ihren Pächter ohnehin eine Linie übschritten, so dass ein weiteres gemeinnütziges Engangement rund um die Hütte für mich nicht mehr infrage kam. Entsprechend groß war meine Freude,

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Gut gebrüllt – klettern am Aggenstein

Vom Parkplatz der Bad Kissinger Hütte in Grän/Enge aus konnten wir das Ziel schon gut erkennen: Der Aggenstein, mit seinem markant geteilten Doppelgipfel, verbunden durch eine kleine Scharte. Auch die Südwand konnten wir von dort breits ausmachen, durch welche wir auf den Vorgipfel (und letztlich auch auf den Hauptgipfel) steigen wollten. Den Zustieg gingen wir gemütlich an und drehten uns immer wieder um, denn der Kontrast war stark: Trotz Aufstieg im leicht schattigen Wald merkten, wie viel Kraft die Sonne schon hatte und konnten beim Blick nach Süden (und damit auf die Nordwände der anderen Talseite) sehen, dass der Winter

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