Überschreitung von Schneeglocke und Silvrettahorn

Bei meinem Besuch in der Silvretta wurde ich nach der Besteigung des Piz Buin auf der Wiesbadener Hütte sitzend auf die Überschreitung von Schneeglocke und Silvrettahorn aufmerksam. Diese Tour wird in  umgekehrter Reihenfolge regelmäßig von der Wiesbadener Hütte aus durch die lokalen Bergführer angeboten und da man von der Sonnenterasse der Hütte einen schönen Blick auf fast die gesamte Tour hat, konnte ich mir gut vorstellen, dass dies ein schönes Vorhaben sei. Nur rund zwei Wochen nach der Besteigung des Piz Buin fand ich mich mit einem langjährigen Seilpartner entsprechend erneut auf der Bieler Höhe wieder, wo wir später als

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Auf dem neuen Normalweg zum Piz Buin

Die Wiesbadener Hütte unterhalb des Piz Buin verbinde ich mit guten Erinnerungen, denn vor vier Jahren absolvierte ich dort mit dem DAV Würzburg meine Hochtourenausbildung. Allerdings war es uns während des Kurses im Jahr 2012 nicht vergönnt auf der Spitze des Piz Buin zu stehen, denn das schlechte Wetter zwang uns damals zu sehr konservativer Tourenplanung und zum frühen Umkehren. Entsprechend stand der Piz Buin schon etwas länger auf der Wunschliste und ich war froh, dass es mir im August dieses Jahres gelungen war meinen Aufenthalt zum Wegebau rund um die Heidelberger Hütte mit einer kleinen Hüttentour von der Heidelberger

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Futschölbach

Heidelberger Hütte – Jamtalhütte – Wiesbadener Hütte

Der Wegebau brachte mich im August in die Silvretta und da ich eben schon einmal vor Ort in den Bergen war, beschloss ich noch eine kleine Hochtour dranzuhängen. Ziel war es mich mit meinen Seilschaftspartnern auf der Wiesbadener Hütte zu treffen und daher machte ich mich zunächst von der Heidelberger Hütte zur Jamtalhütte auf, um dann am nächsten Tag von dort aus zur Wiesbadener Hütte zu gelangen. Im Vorfeld hatte ich überlegt alles an einem Tag zu machen, mich dann aber doch dazu entschlossen alles auf zwei Tage aufzuteilen, was sich im Nachhinein als sehr entspannt herausstellte. Von der Heidelberger

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Grenze Fuorcla Val Gronda

Wegebau rund um die Heidelberger Hütte

Mitte August machte sich eine kleine Truppe von 12 Freiwilligen der DAV Sektion Heidelberg in die Silvretta auf, um dort das Wegenetz rund um die Heidelberger Hütte instand zu setzen und auszubessern. Auch ich war Teil des Trupps, der bunt zusammengestellt war und zum Großteil, mit wenigen Ausnahmen, aus Freiwilligen mit mehr als fünf Jahrzenten Lebenserfahrung bestand. In einer Vorbesprechung hatten wir mehr über die zu erledigenden Arbeiten rund um die Heidelberger Hütte erfahren: Erster Schwerpunkt würde das Errichten eines Übergangs vom Wanderweg 302 zur Fuorcla Davo Dieu/Lais sein. Hier würden wir zwei kleine Brücken/Stege bauen, um es den Wanderern

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Schneehorn

Überschreitung Wildstrubel, Schneehorn und Kleines Schneehorn

Eine einfache Hochtour für ein verlängertes Wochenende war gesucht, denn unsere Seilschaft würde aus drei Geübten und zwei absoluten Novizen bestehen. Die Kriterien für die Auswahl waren daher recht klar: Keine schweren Felspassagen und nach Möglichkeit ein spaltenarmer und nicht sonderlich steiler Gletscher. Recht schnell stand der Wildstrubel im Raum und Ende Juli war es dann soweit und wir konnten aufbrechen. Ursprünglich war angedacht von Iffigenalp (1500 m) zur Wildstrubelhütte (2793 m) aufzusteigen, um am Folgetag über den Glacier de la Plaine Morte und das Schneejoch (3019 m) das Schneehorn (auch: Schneehore, 3177 m) und das Kleine Schneehorn (auch: Chlis

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Schesaplana – über Leibersteig und Mannheimer Hütte

Wie sehr die Bedingungen den Charakter einer Tour prägen können, konnten wir Mitte Juli bei unserer Tour zur Schesaplana feststellen. Unser Plan sah die Anreise nach Brand in Vorarlberg vor, von wo aus wir über die Oberzalimhütte und den Leibersteig zur Mannheimer Hütte aufsteigen wollten, um am nächsten Tag über den Brandner Gletscher zur Schesaplana zu gelangen. Der Abstieg war über die Totalp- und Douglasshütte zurück nach Brand geplant. Aufstieg zur Mannheimer Hütte – Leibersteig oder doch Straußsteig? Der Wetterbericht war uns wohlgesonnen: Nach fast einer Woche mit Neuschnee in den Höhenlagen des Rätikons hatten wir zwei Tage mit perfekter

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Kampenwand

Kampenwand Überschreitung

Auf die Überschreitung der Kampenwand kam ich durch einen Flyer, den ich bei meinem Besuch der Reel Rock Tour im vergangenen Jahr erhalten hatte  – und da mein Tourenpartner ebenso bei der Reel Rock Tour mit dabei gewesen war und auch den Flyer bekommen hatte, mussten wir nicht lange nach dem nächsten Ziel suchen und waren uns schnell einig. Einzig über die Vorgehensweise mussten wir etwas diskutieren, denn von der Idee die Kampenwandseilbahn zu nutzen hielt ich nicht viel. Am Ende willigte ich allerdings doch ein und unser Plan sah eigentlich recht entspannt aus: Anfahrt mit der Bahn nach Aschau

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Flucht vor dem Winter – Teil 1 – Teneriffa

Es ist schon ein bisschen her, aber um den Winter in diesem Jahr etwas zu verkürzen ging es zwei Wochen vor Ostern nach Teneriffa. Die Idee war es, eine ausgewogene Balance zwischen Entspannung und Urlaub auf der einen Seite, aber auch etwas Natur- und Outdoorerlebnis auf der anderen Seite zu finden. Nach der mittlerweile doch schon etwas zurückliegenden Rückreise kann ich sagen, dass uns das vorzüglich gelungen ist – und möchte an dieser Stelle ein paar Eindrücke von einer Insel teilen, die ich mir abwechslungsreicher nicht vorstellen könnte! Der erste Teil unserer Reise führte uns in den Nordwesten Teneriffas, nach

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Westgrat Gehrenspitze

Ein kleiner Nachtrag zu einer Tour, die ich beinahe vergessen hätte, denn sie stand quasi am Beginn der alpinen Saison 2015 und liegt damit schon eine ganze Weile zurück: Mit dem Zug ging es aus der Kurpfalz in 4,5 Stunden nach Musau unterhalb des Raintals und ein bisschen hatte ich ja schon das Gefühl, in der Wildnis ausgesetzt zu werden: Von Kempten aus fuhr uns ein Dieseltriebzug der Baureihe 642 Richtung Reutte und unseren Haltewunsch in Musau mussten wir, wie in einem Bus, durch Drücken eines Knopfs mitteilen… In Musau gibt es nur ein Gleis, keine Bank, keinen Fahrkartenautomat, kein

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Wandern und Klettern im Tessin

Mitte Oktober musste ich dienstlich zu einer Tagung am Comer See und nachdem ich dort, von einer Laufeinheit abgesehen, viel Zeit mit Essen und Sitzen verbracht hatte, freute es mich umso mehr, dass ich meinen Aufenthalt in der Region noch mit Freunden etwas verlängern konnte. Von der Untekunft aus hatte ich einen herrlichen Blick über die Norditalien und konnte am Horizont in 90 km Luftlinie auf das Monte Rosa Massiv erkennen. Es muss nicht immer höher, schneller oder weiter gehen und da ich der einzige unserer Gruppe mit alpiner Erfahrung war, fielen die Touren sehr entspannt aber deshalb nicht weniger

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