Wissen – Von Verletzungsvorbeugung durch Krafttraining und Hierarchien in der Seilschaft

Seit längerem liegen zwei wissenschaftliche Arbeiten auf meinem Schreibtisch, die ich nach dem Lesen für so interessant hielt, dass ich sie an dieser Stelle kurz vorstellen möchte. Dabei geht es in der ersten Arbeit um den Einfluss von Stretching, Krafttraining und propriozeptivem Training auf akute Sportverletzungen und Verletzungen durch Überlastungen. Die zweite Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss von Hierarchien auf den Erfolg und Misserfolg bei Expeditionen. Während die erste Arbeit wohl für alle aktiven Menschen im Allgemeinen und für mich derzeit im Speziellen interessant ist, ist die zweite spannend zu lesen und soll auch etwas zum eigenen Nachdenken anregen.

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Alexander Hubers Vortrag „Im Licht der Berge“

Am vergangenen Donnerstag war Alexander Huber zu Gast in Heidelberg, um dort seinen Vortrag „Im Licht der Berge“ zu halten. Keine Frage, das wollte ich mir nicht entgehen lassen und so ging es nicht nur mir, denn die Stadthalle war gut besucht. Zu seiner Person muss man nicht viel sagen, denn er zählt, gemeinsam mit seinem älteren Bruder Thomas, zu den bekanntesten Kletterern der Welt. Der breiten Öffentlichkeit wurden Sie durch den im Jahr 2007 veröffentlichten Film „Am Limit“, in dem die beiden versuchen die Route The Nose am El Capitan im Yosemite Valley in einer neuen Bestzeit zu klettern.

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Jahresrückblick 2014

Still ist es auf dieser Seite geworden, was weniger an der besinnlichen Zeit, als viel mehr an einer erneuten Verletzung lag. Ohnehin stand das Jahr 2014 insgesamt etwas im Zeichen von Verletzungen. Allein drei Zwangspausen durch Verletzungen beim Klettern (Prellung des Sprunggelenks, Schnittverletzung und eine Strecksehnenzerrung an der Hand), dazu chronische muskuläre Probleme die mich beim Laufen einschränkten und als sich all das langsam besserte dann Anfang Dezember erneut Probleme mit dem Knie, welche bis ins Frühjahr des neuen Jahres Pause, Verzicht und Rücksicht erforden. Eigentlich wollte ich in diesem Blog von Berg- und Klettertouren berichten, aber so langsam stelle

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Die European Outdoor Film Tour 14/15 (E.O.F.T.) zu Gast in Mannheim

Die European Outdoor Film Tour (E.O.F.T.) war am vergangenen Samstag zu Gast in Mannheim und der Andrang vor dem Capitol war groß. Bereits eine halbe Stunde vor Einlass stand eine lange Schlange vor den Türen und konnte es kaum erwarten die neusten Outdoorfilme zu sehen. Auch ich war gespannt was mich erwarten würde, denn im Vorfeld hatte ich zwar kurz einmal den Trailer gesehen… … mich dann aber nicht weiter informiert, welche Filme auf mich warteten. Alles in allem gab es neun Filme zu sehen und letzlich war ich ein bisschen enttäuscht, über einen der Filme musste ich mich am

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Hans Kammerlanders Vortrag „Matterhörner der Welt“

Bisher war ich noch nie bei einem Vortrag eines bekannten, professionellen Bergsteigers oder Kletterers gewesen und daher war ich am vergangenen Sonntag sehr gespannt, was mich bei Hans Kammerlanders Vortrag „Matterhörner der Welt“ erwarten würde. Bekannt war mir Hans Kammerlander vor allen Dingen durch sein wirklich empfehlenswertes weil lesenswertes Buch „Bergsüchtig: Klettern und Abfahren in der Todeszone“ und vor allen Dingen durch die Diskussionen um sein Projekt „Seven Second Summits“. Bei diesem Vorhaben setzte Kammerlander es sich zum Ziel, als erster die zweithöchsten Berge der Kontinente zu besteigen und dabei gab es eine Kontroverse darüber, ob er bei der Besteigung

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Bergliteratur: Simone Moro – In Eiseskälte: Die Achttausender im Winter

Mit dem Film Cold erreichte Simone Moro im Zuge der European Outdoor Film Tour 2011/2012 größere Bekanntheit, denn in diesem packenden Kurzfilm (18 Minuten) wird gezeigt, wie er mit Denis Urubko und Cory Richards erstmals im Winter bei Temperaturen von deutlich weniger als -40 °C den Gipfel des Gasherbrum II auf 8043 m Höhe besteigt. Nicht erst mit dieser Begehung hat sich Simone Moro einen Namen als Wineralpinist gemacht, denn er ist der erste Mensch, der drei Achttausendern im Winter bestiegen hat*. Im Jahr 2013 wurde Simone Moro dann einer noch größeren Öffentlichkeit bekannt, als es am Mount Everest gemeinsam mit Uli

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Herbstwanderung auf die Kalmit

Am vergangenen Sonntag ging es in den Pfälzer Wald, wo die Kalmit Ziel unserer herbstlichen Wanderung war. Diese gilt mit einer Höhe von 673 m über Normalnull als „der schönste Aussichstberg der Pfalz“ und vom Herbst erwarteten wir schöne Farben und eine tolle Stimmung im Wald. Start unserer Tour war Maikammer und wir nahmen nicht den kürzesten Weg zur Kalmit, sondern querten zunächst nach St. Martin, wo wir den Hochberg (635 m) „besteigen“ wollten. Auf dem Weg dorthin wird den Ausläufern des Pfälzer Walds am Rand der Kalmit Wein angebaut und auch an anderen Früchten konnten wir sehen, dass hier

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Bergliteratur: Oswald Oelz – Mit Eispickel und Stethoskop: Als Höhenmediziner auf die Gipfel der Welt

Bücher, in denen es um das Klettern und Bergsteigen geht gibt es viele, aber da ich nicht nur Freizeitkletterer und -bergsteiger, sondern auch noch als Naturwissenschaftler in den Lebenswissenschaften zu Hause bin, hat das Buch Mit Eispickel und Stethoskop: Als Höhenmediziner auf die Gipfel der Welt von Oswald Oelz gleich in zweifacher Hinsicht mein Interesse geweckt. Worum geht es? Um das bewegte Leben von Oswald Oelz – ein Name der verbunden ist mit Expeditionen zu den höchsten Bergen der Erde, denn als Mediziner und Bergsteiger in Personalunion war er natürlich ein gern gesehener Begleiter, zum Beispiel zum Mount Everest und Manaslu,

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Bergliteratur: Kurt Diemberger – K2 – Traum und Schicksal

Kurt Diemberger ist neben dem an der Chogolisa (7668 m) verunglückten Hermann Buhl der einzige Mensch, der es geschafft hat zwei Erstbesteigungen an Achttausendern zu absolvieren: 1957 bestieg er erstmals (und gemeinsam mit Hermann Buhl) den Broad Peak (8051 m), drei Jahre später den Dhaulagiri (8167 m). Für sein alpinistisches Lebenswerk wurde Diemberger im Jahr 2013 mit dem Bergsteigerpreis des Piolet d’Or geehrt und daher war ich extrem gespannt, was Kurt Diemberger in seinem Buch K2 – Traum und Schicksal zu erzählen hat, denn es gilt mittlerweile als Klassiker der Alpinliteratur. Worum geht es? Kurt Diemberger beschreibt die Expedition zum Gipfel des

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Bergliteratur: Lincoln Hall – Totgesagt

Lincoln Hall war ein australischer Bergsteiger, der unter anderem die Annapurna II (7963m), den K2 (8611 m) und den Makalu (8481m)  bestiegen hat. Diesen Besteigungen verdankt er seine Bekanntheit allerdings nicht, sondern viel mehr seiner im Grunde zunächst wenig spektakulären Begehung des Mount Everest (8848 m) als Dokumentarfilmer im Rahmen einer kommerziellen Expedition. Dort bekommt er auf dem Abstieg jedoch ein Höhenhirnödem und es wurde angenommen, dass er es nicht mehr lebend vom Berg schaffen würde. Wie durch ein Wunder und nur mit sehr fühl Glück konnte er nach einer Nacht am Limit dessen was der menschliche Körper auszuhalten vermag dennoch

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