Xanderklinge

Grün, grüner, Xanderklinge

Auf die Wanderung durch die Xanderklinge wurden wir durch einen Blogbeitrag des Outdoormädchens aufmerksam und weil wir ohnehin unterwegs waren, wurde kurzerhand ein Abstecher in unsere Reiseroute eingebunden. Unweit von Calw findet sich bei Holzbronn eine kleine Schlucht, in die der Mensch ausnahmsweise nicht eingreift und in welcher die Natur sich selbst überlassen ist. Wie in der Beschreibung bei Outdooracive stellten wir unser Auto am Wanderparkplatz Im Klösterle in Holzbronn ab und unsere ersten Schritte führten uns zunächst durch das üppige Gelb der in Blüte stehenden Rapsfelder. Die Xanderklinge ist ein kleiner Bach, welcher in die Nahgold mündet. Knapp oberhalb

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Flucht vor dem Winter – Teil 3 – Zurück auf Teneriffa

Zurück auf Teneriffa wollten wir noch den Nordosten der Insel entdecken, das Anaga-Gebirge. Eine weitere Ecke einer Insel, die unfassbar abwechslungsreich ist: Morgens konnten wir vor dem Frühstück im Atlantik baden und mussten uns dick mit Sonnenmilch einreiben, bevor wir dann im Nebelwald des Anaga-Gebirge bei etwa zehn Grad Außentemperatur fast einen kleinen Temperaturschock bekamen. Doch die Abkühlung lohnte sich, denn wir konnten durch herrliche Lorbeerwälder spazieren und machten uns auf, um das Matterhorn Teneriffas zu erspähen. Kaum zu Glauben, aber als wir im äußersten Nordosten den Ort Benijo erreichten und von dort aus über das Meer blickten, kamen wir

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Flucht vor dem Winter – Teil 2 – La Gomera

Nach den ersten vier Tagen auf Teneriffa ging es mit der Fähre weiter auf La Gomera, der zweitkleinsten der sieben kanarischen Hauptinseln. Die Überfahrt erledigten wir mit der Expressfähre von Los Christianos aus und weil wir zu früh am Hafen waren, hatten wir das zweifelhafte Vergnügen unsere Zeit am dortigen Strand totzuschlagen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten – wir vom Flughafen abgesehen – auf der Insel keinerlei Kontakt zum Massentourismus, aber dort kann man den Wahnsinn in all seinen Ausprägungen sehen. Nach nur 50 Minuten Überfahrt hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen und fanden uns in San Sebastián

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Flucht vor dem Winter – Teil 1 – Teneriffa

Es ist schon ein bisschen her, aber um den Winter in diesem Jahr etwas zu verkürzen ging es zwei Wochen vor Ostern nach Teneriffa. Die Idee war es, eine ausgewogene Balance zwischen Entspannung und Urlaub auf der einen Seite, aber auch etwas Natur- und Outdoorerlebnis auf der anderen Seite zu finden. Nach der mittlerweile doch schon etwas zurückliegenden Rückreise kann ich sagen, dass uns das vorzüglich gelungen ist – und möchte an dieser Stelle ein paar Eindrücke von einer Insel teilen, die ich mir abwechslungsreicher nicht vorstellen könnte! Der erste Teil unserer Reise führte uns in den Nordwesten Teneriffas, nach

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Wissen – Verletzungen beim Klettern II

Vor beinahe einem Jahr hatte ich bereits einen kleinen Blogeintrag zum Thema Verletzungen beim Klettern geschrieben und dabei über eine Arbeit aus Deutschland zu eben diesem Thema berichtet. Jetzt möchte ich meine Winterpause etwas nutzen und erneut kurz über das Thema Verletzungen beim Klettern berichten, denn mir ist durch Zufall eine Übersichtsarbeit in die Hände gefallen, in der ich ein paar Zahlen gefunden habe. Rock Climbing Injuries: Acute and Chronic Repetitive Trauma lautet der Titel der im Journal Current Problems in Diagnostoc Radiology Mitte 2015 erschein ist. Die Autoren weisen darin daraufhin, dass es wichtig ist die Muster bei Kletterunfällen

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Wissen – Von schmierigen Griffen in Kletterhallen

Jeder kennt schmierige Griffe in Kletterhallen, doch ein vor etwas mehr als einem Jahr von Bräuer et al. unter der Überschrift Microbial Sequencing Analyses Suggest the Presence of a Fecal Veneer on Indoor Climbing Wall Holds in der Zeitschrift Current Microbiology veröffentlichter Artikel lässt den Ausdruck „schmieriger Griff“ unter einem ganz neuen Gesichtspunkt erscheinen. Der Titel legt es schon nahe, eine Gruppe von Wissenschaftlern hat Klettergriffe in Kletterhallen bezüglich ihrer mikrobiellen Flora untersucht und dabei unter anderem festgestellt, dass sich unter den Keimen auf der Oberfläche von Klettergriffen auch eine ganze Menge Keime befinden, die man gewöhnlich in Fäkalien findet.

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Wanderung auf dem Neckarsteig

Noch muss ich mich sportlich etwas zurückhalten, doch das schöne Wetter am Ostersonntag wollte natürlich auch ich nutzen und so entschloss ich mich kurzfristig zu einer kleinen Wanderung entlang des Neckarsteigs. Im letzten Jahr nutzte ich die Wege im Odenwald und insbesondere am Königstuhl gerne zu Crossläufen, doch heute sollte es etwas langsamer zu gehen. Mit der S-Bahn ging es nach Neckargemünd, wo ich schon öfters in Richtung Königstuhl aufgebrochen war. Dieses mal allerdings wirklich entlang des Neckarsteigs und nicht entlang der anderen zahlreichen Wege, die der Wanderverein Odenwaldklub pflegt. Die größten Vorteile beim Wandern im Odenwald sind sicherlich die

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Bergliteratur: Ralf-Peter Märtin – Nanga Parbat. Wahrheit und Wahn des Alpinismus

Es gibt Berge, anhand derer Geschichte man auch die Geschichte des Bergsteigens erzählen kann. Zu diesen Bergen zählt der Nanga Parbat, der mit 8125 m Höhe der neunthöchste Berg der Erde ist und dessen Grate und vor allen Dingen Wände immer wieder Einzug in die Geschichtsbücher des Alpinismus fanden. Dass Ralf-Peter Märtin diesem Berg ein Buch widmet liegt auf der Hand und glücklicherweise ist er auch ein Autor, der es versteht nicht nur die Geschichte eines Berges zu erzählen, sondern gleichzeitig immer wieder auszuholen und die Geschichte des Bergsteigens gleich mit zu erzählen. Worum geht es? Ralf-Peter Märtin erzählt in

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Wissen – Verletzungen beim Klettern I

Anfang dieses Jahres erschein unter dem Titel Injury Trends in Rock Climbers: Evaluation of a Case Series of 911 Injuries Between 2009 and 2012 eine Arbeit von Volker Schöffl et al., die sich mit den typischen Verletzungen beim Klettern beschäftigt. Schöffl ist, gemeinsam mit Thomas Hochholzer, Autor des Buches So weit die Hände greifen…: Sportklettern/Verletzungen und Prophylaxe und leitet als Chirurg, Unfallchirurg, Orthopäde und Sportmediziner am Bamberger Klinikum die Sektionen Sportorthopädie, Sporttraumatologie, Sportmedizin und Chirurgie der oberen Extremitäten. Das erklärt auch, dass der Großteil der 836 Patienten, die in der Studie 2009 – 2012 erfasst wurden, aus Deutschlands größtem Klettergebiet, dem

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Bergliteratur: Ueli Steck – 8000+ Aufbruch in die Todeszone

Ueli Steck wurde den meisten wohl durch seine unglaublich schnelle Solobesteigung der Heckmair-Route der Eiger Nordwand bekannt, für die er 2008 lediglich 2:47:33 h:mm:ss benötigte (Der Rekord wurde mittlerweile durch Dani Arnold mit 2:28 h:mm unterboten). Im Anschluss daran durchstieg er in Rekordzeit auch noch die Grandes Jorasses Nordwand (2008, 2:21:26 h:mm:ss über die Alexis Variante der Colton/McIntyre), sowie die Matterhorn Nordwand (2009, 1:56:40 h:mm:ss über die Schmid-Route). Diese Begehungen waren Fokus seines Buches Speed: Die drei großen Nordwände der Alpen in Rekordzeit, das er ebenso wie 8000+ Aufbruch in die Todeszone unter Mitwirkung von Karin Steinbach schrieb. Während sich

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