Petit Vignemale – Drei Tage in den Pyrenäen

Eigentlich hatten wir während unseres Aufenthalts um Südwesten Frankreichs vier Tage in den Pyrenäen eingeplant, aber an die Wetterbedingungen angepasst kürzten wir unsere Tour im Vallé de Gaube im östlichen Teil des Parc National des Pyrenées zum Petit Vignemale um einen Tag ab. Ausgangspunkt unserer Tour war die Pont d’Espagne bei Cauterets in der Nähe von Lourdes. Die Pont d’Espagne, die spanische Brücke, spannt einen Bogen über den Zusammenfluss von Gave de Marcadau und Gave de Gaube, wo es von Frankreich nach Spanien geht (und natürlich auch umgekehrt). Wir gingen in Richtung Wasserfälle und fanden uns nach wenigen Metern bei

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Winterruhe

Es ist still geworden auf dieser Seite, was maßgeblich am Winter liegt, denn zur stillen Zeit lege ich stets eine kleine Pause ein. Das Schöne daran ist, dass ich die Zeit zum Entwickeln neuer Ideen nutze und mich so immer wieder freue, wenn es im nächsten Frühjahr wieder richtig losgeht. Außderm nutze ich gerne die Zeit, um zu Überlegen, was am Material geändert werden muss und was vielleicht gewartet werden sollte. Wie zum Beispiel die Steigeisen, die ich neu gefeilt habe, um ihnen für das neue Jahr etwas mehr Biss zu geben. Zugegeben, es gibt schlimmere Abnutzungsspuren. Ines Papert, weltklasse

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Softshell

Make Your Own Gear – Softshelljacke

Irgendwie hat mich das Make Your Own Gear oder Do It Yourself Fieber gepackt, denn ich habe mit einer leicht wärmenden Softshelljacke das nächste Projekt umgesetzt. Zugegeben, einer der Gründe für das erneute Auspacken der Nähmaschine war sicherlich meine längere krankheitsbedingte Trainingspause, welche mir meinen Kalender etwas lüftete. Dazu kam, dass ich bei extremtextil.de verschiedene kleine Stoffmuster bestellt hatte und mich sofort in das Shell-Fleece von Malden Mills/Polartec verliebt hatte. Eigentlich konnte ich gar nicht anders, als erneut ein wenig zu nähen. Dieses mal nahm ich erneut ein Schnittmuster von Pattydoo zur Hand, allerdings für das Kapuzenjacke „Jordan“. Insgesamt war

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Make Your Own Gear – Windjacke/Windstopper/Windbreaker

Seit meinem ersten Make Your Own Gear (MYOG) Projekt, einem Biwaksack, ist etwas Zeit vergangenen und vor einigen Wochen hatte ich irgendwie Lust bekommen, meine Nähmaschine mal wieder auszupacken. Mein Ziel war eine leichte Windjacke, auch Windstopper oder Windbreaker genannt. Wie auch schon beim ersten MYOG Vorhaben hatte ich ein paar Vorüberlegungen angestellt, bezüglich der für mich wichtigen Anforderungen: Das Material sollte zwar winddicht, aber möglichst atmungsaktiv sein – das Gewicht spielte eine untergeordnete Rolle. Dieses Kriterium führte dazu, dass ich mich nicht für das leichteste in Frage kommende Material, sondern für PTX Endurance entschied. Die Haptik sprach übrigens ebenso

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Orientierung mit Kompass und Karte

Genau eine Woche nachdem ich meine Kenntnisse rund um das Thema Erste Hilfe aufgefrischt hatte, stand erneut eine kleine Weiterbildung auf dem Plan, bei der es dieses mal um das Thema Orientierung mit Kompass und Karte ging. Beim genaueren Nachdenken hat es mich fast ein wenig überrascht, aber bisher war ich mit diesem Thema eigentlich nicht richtig in Berührung gekommen, auch nicht während der Hochtourenausbildung. Das liegt sicherlich daran, dass man im Normalfall bei Hoch- oder Bergtouren nicht darauf angewiesen ist, nach Marschzahlen zu gehen, den Standpunkt per Peilung zu bestimmen oder die Koordinaten von der Karte abzulesen. Spätestens aber

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Für den Notfall: Erste Hilfe Outdoor

Das Frühjahr 2017 steht für mich im Kontext einer kleinen Ausbildungsoffensive, bei der es mir darum geht, bereits Gelerntes gezielt zu wiederholen, zu üben und zu vertiefen. Hierzu habe ich mir drei Themengebiete ausgesucht und mich für entsprechende Kurse zur Fortbildung angemeldet: Orientierung im Gelände (bei der DAV Sektion Heidelberg), Bergrettung (bei DAV Sektion Stuttgart, gemeinsam mit der Bergwacht) und Erste Hilfe. Der Titel dieses Beitrags legt es schon nahe: Den Auftakt machte der Kurs „Erste Hilfe Outdoor“, den ich beim Kreisverband Karlsruhe des Deutschen Roten Kreuz absolvierte. Der Treffpunkt war unweit eines Sees bei Karlsruhe und das Wetter war

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Wissen – Überleben in der Gletscherspalte

Vor kurzem bin ich bei anderweitiger Recherche über einen interessanten Fall gestoplert: 2013 berichteten Peter Paal und Kollegen in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet vom Spaltensturz eines 70jährigen, der auf etwa 3000 Metern Höhe in den österreichischen Alpen rund zehn Meter tief in eine Gletscherspalte gefallen war. Dies kam nicht sehr überraschend, denn er querte alleine, ohne Seil, Eispickel oder Steigeisen einen Gletscher. Verwunderlich ist hingegen die Tatsache, dass er nach sechs Tagen in einer Spalte sitzend noch lebend gerettet werden konnte.  Nach seinem Sturz hatte er keinen Mobilfunkempfang und musste in der Spalte kauern, einzig von einer dünnen Rettungsdecke,

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Xanderklinge

Grün, grüner, Xanderklinge

Auf die Wanderung durch die Xanderklinge wurden wir durch einen Blogbeitrag des Outdoormädchens aufmerksam und weil wir ohnehin unterwegs waren, wurde kurzerhand ein Abstecher in unsere Reiseroute eingebunden. Unweit von Calw findet sich bei Holzbronn eine kleine Schlucht, in die der Mensch ausnahmsweise nicht eingreift und in welcher die Natur sich selbst überlassen ist. Wie in der Beschreibung bei Outdooracive stellten wir unser Auto am Wanderparkplatz Im Klösterle in Holzbronn ab und unsere ersten Schritte führten uns zunächst durch das üppige Gelb der in Blüte stehenden Rapsfelder. Die Xanderklinge ist ein kleiner Bach, welcher in die Nahgold mündet. Knapp oberhalb

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Flucht vor dem Winter – Teil 3 – Zurück auf Teneriffa

Zurück auf Teneriffa wollten wir noch den Nordosten der Insel entdecken, das Anaga-Gebirge. Eine weitere Ecke einer Insel, die unfassbar abwechslungsreich ist: Morgens konnten wir vor dem Frühstück im Atlantik baden und mussten uns dick mit Sonnenmilch einreiben, bevor wir dann im Nebelwald des Anaga-Gebirge bei etwa zehn Grad Außentemperatur fast einen kleinen Temperaturschock bekamen. Doch die Abkühlung lohnte sich, denn wir konnten durch herrliche Lorbeerwälder spazieren und machten uns auf, um das Matterhorn Teneriffas zu erspähen. Kaum zu Glauben, aber als wir im äußersten Nordosten den Ort Benijo erreichten und von dort aus über das Meer blickten, kamen wir

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Flucht vor dem Winter – Teil 2 – La Gomera

Nach den ersten vier Tagen auf Teneriffa ging es mit der Fähre weiter auf La Gomera, der zweitkleinsten der sieben kanarischen Hauptinseln. Die Überfahrt erledigten wir mit der Expressfähre von Los Christianos aus und weil wir zu früh am Hafen waren, hatten wir das zweifelhafte Vergnügen unsere Zeit am dortigen Strand totzuschlagen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten – wir vom Flughafen abgesehen – auf der Insel keinerlei Kontakt zum Massentourismus, aber dort kann man den Wahnsinn in all seinen Ausprägungen sehen. Nach nur 50 Minuten Überfahrt hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen und fanden uns in San Sebastián

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