Neuigkeiten aus dem Steinbruch Schriesheim – Oktober 2019

Ein kurzes Update aus dem Klettergebiet des Schriesheimer Steinbruchs: Neben kleineren Instandhaltungen (die Route Fingerriss hat zum Beispiel einen neuen Umlenker) wurde die linke Aufstiegshilfe von Ebene zwei zu Ebene drei („Schwimbadsteig“) mit zwei neuen Tritten ausgestattet. Nachdem im August ein neues Stahlseil eingezogen wurde, dieses sich aber fortan auf der rechten und nicht mehr auf der linken Seite befindet, sahen sich zahlreiche Kletterer vor einem unüberwindbaren Hinderniss und es hagelte zahlreiche Beschwerden. Mit den zwei weiteren Tritten sollte es jetzt auch möglich sein bei komplettem Ignorieren der natürlichen Tritte und Griffe einfach nach oben zu steigen. Außerdem wurden auch

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Burgensteig Bergstraße

Irgendwie hätten wir es uns ja denken können, dass schon einmal jemand auf die Idee gekommen war: Nachdem wir zu Hause am Rechner eine schöne Runde entlang der Burgställe, Burgruinen, Burgen und Schlösser an der Bergstraße geplant hatten, fiel uns dann beim Fahren immer wieder ein Schild mit weißer Burg auf blauem Grund auf, welches, wie wir dann zurück zu Hause nachlesen konnten, den Burgensteig Bergstraße markiert. Eigentlich für Wanderer gedacht, eignet er sich allerdings hervorragend auch für Touren mit dem Mountain- oder besser noch Gravelbike. Gestartet waren wir an einem schönen Oktobertag in Heidelberg, genauer gesagt in Handschuhsheim, wo

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GELITA Trail Marathon Heidelberg 2020

Anfang Oktober fand der alljährliche GELITA Trail Marathon statt und da mich spätestens mit unserem Umzug nach Handschuhsheim das Trail-Fieber gepackt hat und ich sehr viele Läufe auf den Trails von Michelsberg, Heiligenberg und Weißem Stein absolviert hatte, lag es auf der Hand an alte läuferische Zeiten anzuknüpfen und mich beim GELITA Trail Marathon 2020 anzumelden. Zunächst war ich für den Half-Trail gemeldet, der mit 30 km und rund 1000 mH auch schon eine richtige Herausforderung gewesen wäre, aber letztlich entschloss ich mich rund einen Monat vor Veranstaltungsbeginn dann doch noch für das Upgrade und meldete mich auf die Marathondistanz

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25 Jahre Klostertaler Umwelthütte

Die Silvretta verbinde ich mit zahlreichen schönen Erinnerungen, denn dort war ich schon mehrfach auf tollen Touren gewesen und auch meine Hochtourenausbildung hatte ich vor einigen Jahre auf der Wiesbadener Hütte absolviert, so dass ich durchaus sagen kann, dass dort der Grundstein für zahlreiche Bergtouren gelegt wurde. Kein Wunder also, dass unsere Wahl auf die Silvretta fiel, als wir im September ein wunderschönes Herbstwochenende mit Freunden verbringen wollten, die zuvor noch nicht (viel) im (Hoch-) Gebirge unterwegs gewesen waren. Mit der Klostertaler Umwelthütte, der meiner Meinung nach schönsten Hütte in der Silvretta und eine meiner Lieblingshütten insgesamt, gibt es in

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Top 8 Odenwald

Warum in der Ferne schweifen, wenn doch das Gute so nahe liegt? Zum Beginn zweier schöner herbstlicher Wochen im September standen wir vor der Qual der Wahl: Noch einmal in die Berge, oder doch etwas mit dem Fahrrad vor Ort machen? In diesem Jahr waren die Fahrten in die Berge leider durch den vielen Verkehr ziemlich zäh und nervig gewesen, so dass wir uns letztlich dazu entschlossen hatten etwas vor Ort mit dem Fahrrad zu machen. Außerdem wollte das neu erstandene Gravelbike ja auch ein wenig genutzt werden. Ideen gab es einige, aber in einem Telefonat zu Wochenbeginn einigten wir

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Mittagshorn und Glarner Vorab

In den Bergen kommt es öfters anders als man denkt und auch uns erging es so, denn aus dem was wir als leichte, beziehungsweise kurze Hochtour angedacht hatten, wurde letztlich eine alpine Wanderung. Zwar eine sehr abwechslungsreiche, aber eben beinahe ohne Gletscher. Doch der Reihe nach. Die Tourenplanung gestaltete sich aufgrund verschiedener logistischer Anforderungen gar nicht so einfach, aber letztlich entdeckte ich auf der Homepage der Martinsmadhütte des SAC die Beschreibung des Normalwegs zum Glarner Vorab. Die Tour wurde als leicht bewertet und man solle den Gletscher am Vorab “ nur mit der nötigen Ausrüstung und mit Vorsicht“ begehen. Also

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Im Gewitter im Ötztal

Anfang August fuhren wir ins Ötztal, um dort in einer kleinen Runde von Vent aus die umliegenden Hütten, sprich Hochjochhospiz, Similaunhütte und Schöne Aussichten Hütte zu verbinden. Das Wetter war von Anfang eher mäßig angekündigt, aber immerhin versprachen die Vormittage stabil zu sein, so dass es für eine Tour von Hütte zu Hütte eigentlich reichen sollte. Letztlich würde es aber etwas anders kommen. Wir parkten das Auto am Ortseingang von Vent und marschierten zunächst auf der linken Seite der Rofenache wie schon im Jahr zuvor in Richtung Hochjochhospiz, welches wir nach zweieinhalb Stunden (ebenso wie schon im Jahr zuvor) erreichten.

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Neuigkeiten aus dem Steinbruch Schriesheim – August 2019

Anfang August hat sich die AG Klettern und Naturschutz im Odenwald e.V. dem Klettergebiet des Schriesheimer Steinbruchs angenommen und dort eine ganze Reihe notwendiger Arbeiten durchgeführt, die dem Erhalt des Gebiets dienen: Unter anderem wurden Wandbücher erneuert (Route Alpenjodler im gleichnamigen Sektor), Routen auf lose Steine hin überprüft, saniert oder gesperrt (zum Beispiel Sektor Cassin, Bereich um Route Cool Fool), Wege wurden markiert und freigestellt. Auch die Zustiegshilfen (besser bekannt als Klettersteige) wurden überholt (Übergang zweite auf dritte Ebene im Sektor Cosmopolitan), beziegungsweise im Sektor Piazriss wurde ein seit Jahren nicht mehr nutzbarer Steig komplett neu angelegt. Bei letzterer Aktion

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Diablon des Dames und Bishorn

Das Bishorn mag über den Normalweg einer der leichtesten Viertausender der Alpen sein, aber es ist sicherlich einer der ehrlichsten: Vom Ausgangsort Zinal kommend hat man rund 1600 Höhenmeter bis zur Cabane de Tracuit (3256 m) vor sich, danach noch weitere 900 Höhenmeter bis zum Gipfel des Bishorns (4153 m) – und keinen einzigen dieser Meter kann man durch Zuhilfenahme einer Bahn abkürzen: Jeder Höhenmeter will erarbeitet werden. An einem Samstag im Juli fuhren wir zu fünft nach Zinal und von Heidelberg aus war die Anreise lang, so dass sich irgendwann zunehmend abzeichnete, dass wir den mit 4,5 – 5

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Wanderung im Karwendel – Zur Pfeishütte

Zugegeben: Beim Stichwort „Junggesellenabschied“ denkt man eher an Saufgelage und Bauchläden, als an Wanderungen im Gebirge. Aber dass es auch anders und sehr zivilisiert geht, zeigten wir Anfang Juli, als wir zu einem gemeinsamen Bergwochenende ins Karwendel aufbrachen, um dort zur Pfeishütte aufzusteigen und dort zu nächtigen. Es war der Wunsch des Bräutigams gewesen, ins Gebirge aufzubrechen und da ich als einziger unserer Gruppe schon einmal auf einer Hütte gewesen war, wurde auch mir die Aufgabe zuteil das Wochenende etwas zu planen. Meine Wahl fiel dabei aus mehreren Gründen auf die Pfeishütte, auf welcher ich schon mehrfach war: Zum einen

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