Bietschjoch

Lehrgeld am Bietschhorn

Mitte Juli wollten wir das Bietschhorn in den Berner Alpen auf seinem Westgrat ersteigen und hatten uns dafür einen schlichten Plan zurecht gelegt: Am Samstag gemütlich in die Schweiz fahren, an der Bietschhornhütte vorbei bis hinter das Bietschjoch aufsteigen, dort biwakieren, um am nächsten Tag über den Westgrat den Gipfel des Bietschhorns zu erreichen und anschließend nach Abstieg über den gleichen Weg zurück in die Kurpfalz zu fahren. Mit viel Ausrüstung im Gepäck machten wir uns auf den Weg und unser Plan sah vor, dass wir am frühen Abend im Bietschjoch sein wollten. Entsprechend fuhren wir nicht extrem früh los,

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Hinterer Seelenkogel

In diesem Jahr wollte ich die Hochtourensaison am ersten Juliwochenende eröffnen und unser Plan war es, den Hinteren Seelenkogel im Ötztal zu besteigen. Schon im letzten Jahr war ich mit Anfängern auf Hochtour und dies sollte auch bei der Tour zum Hinteren Seelenkogel der Fall sein: Zum einen werde ich immer wieder gefragt, ob ich nicht jemanden mitnehmen könne, zum anderen liebäugele ich mit der DAV Ausbildung zum Trainer C Bergsteigen, so dass es sich anbot, etwas Erfahrung im Gletschergehen mit Anfängern zu sammeln. Auf der Suche nach einer nicht allzu schweren Tour, die dennoch halbwegs abwechslungsreich sein sollte, fiel

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Überschreitung der Hammerspitzen: Fifty Shades of Grey

Eigentlich war eine völlig andere Tour geplant, aber das Wetter im Alpenraum war dann doch eher bescheiden vorhergesagt und so skalierten wir langsam aber sicher unsere geplante Hochtour mit Gletscherbiwak mit jeder Aktualisierung des Wetterberichts herunter, bis wir uns am Ende für die Überschreitung der Hammerspitzen entschieden hatten. Für den Oberstdorfer Raum konnten wir ein eventuell brauchbares Wetterfenster von etwa sechs Stunden im Wetterbericht ausmachen und so fuhren mein Tourenpartner und ich Ende Juni zu früher Stunde von Heidelberg aus ins Allgäu, um drei Berge zu überschreiten und noch am selben Tag wieder zurück nach Heidelberg zu fahren. Diesen „Oberstdorf-Express“

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Staufner Haus

Überschreitung der Nagelfluhkette

Mitte Juni fanden wir uns im Allgäu wieder, wo unser Ziel die Überschreitung der Nagelfluhkette war. Die Überschreitung der Nagelfluhkette kann man durchaus an einem Tag machen, doch für uns kam aus logistischen Gründen eine Art Zweitagesvariante in Frage, wobei wir noch jeweils einen Tag für die An- und Abreise hatten. Eile statt Weile war das Motto und wir stellten unser Auto an der Talstation der Hochgratbahn bei Oberstaufen ab. Erster Tag – Von der Talstation Hochgratbahn über das Ehrenschwanger Tal zur Alpe Mittelberg Am gut gefüllten Parkplatz stellten wir das Auto ab und orientierten uns Richtung Osten, um an

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