Flucht vor dem Winter – Teil 3 – Zurück auf Teneriffa

Allgemein , , , ,

Zurück auf Teneriffa wollten wir noch den Nordosten der Insel entdecken, das Anaga-Gebirge. Eine weitere Ecke einer Insel, die unfassbar abwechslungsreich ist: Morgens konnten wir vor dem Frühstück im Atlantik baden und mussten uns dick mit Sonnenmilch einreiben, bevor wir dann im Nebelwald des Anaga-Gebirge bei etwa zehn Grad Außentemperatur fast einen kleinen Temperaturschock bekamen.

Anaga
Wolkenverhangen – das Anaga-Gebirge im Nordosten ist nicht ohne Grund vom Nebelwald überzogen.

Doch die Abkühlung lohnte sich, denn wir konnten durch herrliche Lorbeerwälder spazieren und machten uns auf, um das Matterhorn Teneriffas zu erspähen.

asd
Diverse Lorbeer- und Nadelgewächse zeichnen das Anaga-Gebirge aus.
asd
Im Anaga-Gebirge gibt es zahlreiche Wanderwege im Wald.
asd
Auch auf Holzdielen kann man wandernd oder spazierend das Anaga-Gebirge erkunden.
Wobei viele die Dielen und den kühlen Nebelwald auch zum Laufen nutzen.
asd
Blick auf das Matterhorn Teneriffas, welches fast bis an die Wolkendecke reicht.

Kaum zu Glauben, aber als wir im äußersten Nordosten den Ort Benijo erreichten und von dort aus über das Meer blickten, kamen wir aufgrund der warmen Temperaturen schon fast wieder ins Schwitzen. Nur wenige Minuten zuvor standen wir noch im kühlen Wald und jetzt konnten wir im Restaurant El Mirador hoch über dem Strand unser Essen bei angenehmen Temperaturen genießen.

asd
Der Strand unterhalb von Benijo. Traumhaft schön, sandig und ruhig, weil ziemlich abgelegen und erst nach einigen Kilometern auf äußerst kurvigen und engen Straßen zu erreichen.
asd
Blühende Aloe, im Hintergrund der Roque de Benijo.
asd
Der Weg, der vom Restaurant El Mirador hinunter zum Strand führt.
asd
Blick auf den Roque de Benijo.
asd
Beim Schwimmen sollte man vorsichtig sein, denn zum einen gibt es durchaus große Wellen, zum anderen hat es zahlreiche Felsen vor der Bucht, an denen sich die Wellen brechen.

Nach drei weiteren Tagen auf der Insel war der Urlaub allerdings auch schon wieder zu Ende und es wurde Zeit, zurück nach Deutschland zu kehren. Immerhin gab es unterwegs einen tollen Ausblick auf alte und neue Ziele:

asd
Blick auf das Dreigestirn des Berner Oberlandes, Eiger, Mönch und Jungfrau. Dahinter, in etwa in der Bildmitte, das Finsteraarhorn und links daneben das Rosenhorn.

Ein paar Tipps zum Nordosten Teneriffas:

  • Die Fahrt durch das Anaga-Gebirge hinunter nach Benijo ist anstrengend, weil extrem kurvig und eng. Allerdings ist allein die Fahrt durch den Wald auch richtig reizvoll und schön, so dass sie sich auf jeden Fall lohnt!
  • Wenn man sich auf den Weg macht, dann sollte man im Restaurant El Mirador in Benijo die Fischplatte essen. Der Ausblick über die Steilküste ist fantastisch und das Essen unheimlich gut und zu unheimlich fairen Preisen.

In diesem Sinne

Martin

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.