Sonntagkarspitze

Nach der recht langen Überschreitung von Großem und Kleinem Solstein, Hoher Warte und Hinterer sowie Vordere Brandjochspitze am Vortag wachte ich auf der Pfeishütte auf und nach einem stärkenden Frühstück brach ich zur Sonntagkarspitze auf. Mittlerweile führ der einfachste Anstieg über den Südgrat und von der Pfeishütte ist die Wegfindung absolut kein Problem und man muss bis zum Gipfel eigentlich nicht in die Karte schauen. Unmittelbar in der Nähe der Pfeishütte findet man den ersten Wegweiser. Man geht kurz Richtung Samertal und biegt dann, erneut weißt ein kleines Schild den Weg, nach Norden ins Sonntagkar ab. Irgendwann verliert sich der

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Überschreitung Großer und Kleiner Solstein – Hohe Warte – Hintere und Vordere Brandjochspitze

Meine ersten drei Tage im Karwendel lagen noch keine Woche zurück (siehe hier und da), da saß ich erneut im Zug und war auf dem Weg nach Süden. Noch immer war Schienenersatzverkehr zwischen Uffing am Staffelsee und Innsbruck (wenn ich das richtig sehe den ganzen August 2015), so dass ich in Zirl aus dem Bus stieg, um von dort aus zu meinem Ausgangspunkt, dem Abzweig Hochzirl, zu gelangen. Zwei Kleinbusse mit jeweils insgesamt neun Sitzen transportierten eine Reisegruppe mit 18 Teilnehmern und mich nach Hochzirl, da dies mit dem normalen Bus des Schienenersatzverkehrs auf den engen Straßen wohl nicht ohne

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In geheimer Mission

Durch meinen alten Kletterpartner im südlichen Frankenjura hatte ich von einem Geheimtipp gehört, einem neu zum Klettern erschlossenen Steinbruch im südlichen Frankenjura. Er selbst war schon vor Ort gewesen und hatte von der Kletterei geschwärmt, so dass auch ich bei meinem Besuch dort einmal vorbei schauen wollte. Handfeste und offizielle Informationen zum Steinbruch gibt es nicht, einzig dass eine Alpenvereinssektion den Steinbruch erschlossen haben soll wurde kolportiert und es gibt weder Topo noch sonstige Dokumentation. Nach kurzem Zustieg durch Gelände in dem sich sicherlich tausende Zecken tummelten, standen wir vor der Wand. Diese ist geschätzt etwa 30 m lang und

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Sportklettern bei Konstein und Aicha

Nach den drei Tagen im Karwendel (siehe hier und da) war ich im südlichen Frankenjura zu Gast, um dort mit meinem alten Kletterpartner ein wenig Sportklettern zu gehen. Das Wetter war denkbar ungeeignet, denn die Sonne brannte gnadenlos auf uns nieder. Doch wir entschieden uns dennoch dazu, nach Konstein zu fahren und stiegen noch recht früh am Morgen in eine der markantesten Linien am dortigen Dohlenfels ein, dem Südgrat. Der Dohlenfels ragt gut zu erkennen aus den Flanken des Urdonautals hervor und der Südgrat ist die offensichtlichste Linie am Fels, denn sie führt direkt über dessen Rücken. Der Südgrat ist

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Überschreitung Rumer Spitze und Gleirschspitze

Nach der Überschreitung von Stempeljochspitzen, Rosskopf und Hinterer Bachofenspitze am Vortag sah mein Plan vor, von der Pfeishütte (1922 m) aus die Rumer Spitze (2454 m) von Ost nach West zu überschreiten und anschließend über die Arzler Scharte nach Innsbruck zur Heimreise abzusteigen. Am Ende würde es etwas anders kommen, aber der Reihe nach. Wie schon am Tag zuvor verlies ich die Pfeishütte pünktlich um 7 Uhr, nachdem ich mich zuvor ordentlich mit von den Hüttenwirten hausgemachtem Haselnuss-Schokoladen-Brotaufstrich gestärkt hatte. Wegen dieses köstlichen Aufstrichs lohnt sich das späte Frühstück. Der Weg von der Pfeis zum Ostgrat der Rumer Spitze ist

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Überschreitung Stempeljochspitzen – Rosskopf – Hintere Bachofenspitze

Zugegeben, meine Beine hatten sich schon einmal frischer angefühlt: Als ich am ersten Montag des Augusts in Scharnitz aus dem Zug, oder genau genommen aus dem den Zug ersetzenden Bus des Schienenersatzverkehrs, ausstieg, merkte ich noch immer den Heidelbergman Triathlon, bei dem ich einen Tag zuvor in der Firmenstaffel als Läufer teilgenommen hatte. 160 Höhenmeter auf- und ebenso 160 Höhenmeter abwärts, verteilt auf zehn Kilometer Asphalt und Schotter bei brütender Hitze sorgten doch für wieder Erwarten schwere Beine. Dennoch machte ich mich auf den Weg zur Pfeishütte (1950 m) im Karwendel, wo ich zwei Tage zum Bergsteigen nutzen wollte. Doch zunächst

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