Wiedereinstieg

Klettern , , ,

Die letzten Wochen war ich viel im Fitnessstudio und habe die Zeit genutzt, um meine kaputten Körperteile vernünftig zu kräftigen und aufzubauen. Noch muss ich es langsam angehen, sowohl beim Laufen, als auch beim Klettern, aber da mir weder einer der Ärzte, noch einer der Physiotherapeuten explizit verboten hat klettern zu gehen, konnte ich heute nicht anders und bin nach Schriesheim gefahren, um dort ein wenig meiner Leidenschaft zu frönen. Natürlich mit Einschränkungen, denn Therapeuten und Mediziner haben sehr wohl gesagt, dass ich es langsam angehen solle.

Das Schöne am Felsklettern ist allerdings, dass es in allen Schwierigkeitsgraden reizvoll ist, denn es ist immer ein Erlebnis an natürlichem Fels zu klettern. In der Halle ist das zumindest für mich persönlich etwas anderes, denn hier will ich das eigene Limit kennen lernen, sonst komme ich nicht auf meine Kosten. Aber am Fels ist auch weit unter den eigenen Grenzen viel Spaß zu haben und wenn man es etwas nervenaufreibender möchte, kann man einfach schlechter gesicherte Routen klettern. So kann man unabhängig von der Schwierigkeit seinen Spaß haben.

Schepp-Verschneidung im Schriesheimer Steinbruch. Wunderbar um das Legen von mobilen Sicherungsgeräten zu verinnerlichen.
Schepp-Verschneidung im Schriesheimer Steinbruch. Wunderbar um das Legen von mobilen Sicherungsgeräten zu verinnerlichen.

Letztlich war es, besonders im Vergleich zu den letzten Tagen, unheimlich frisch in Schriesheim und es hat auch ganz kurz ein paar Tropfen Niederschlag gegeben. Aber der Vorteil des eher mäßig angekündigten Wetters lag sicherlich darin, dass der Andrang im ansonsten sehr beliebten Schriesheimer Steinbruch sich wirklich in Grenzen hielt.

Am Ende des Tages hatte ich eine schöne Zeit, mein Körper hat mir (stand jetzt) die Kletterei nicht übel genommen und ich bin guter Dinge, dass ich zum Herbst wieder voll in Form sein kann, um dann zu versuchen an alte Tage anzuknüpfen.

In diesem Sinne

Martin

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