Der Herbst hat der Kurpfalz ein paar schöne Tage geschenkt und zumindest ein paar davon nutze ich derzeit. Zum einen bei Crossläufen auf den Königstuhl, zum anderen beim Klettern in Schriesheim. Auch wenn das Thermometer morgens nur 4 °C anzeigt findet man im Steinbruch bei Sonnenschein noch genügend Wärme, um klettern gehen zu können. Und da ich ziemlich temperaturempfindliche Finger habe, weiß ich, worüber ich schreibe.

Weinberge unterhalb des Schriesheimer Steinbruchs. Langsam schreitet die Färbung voran und fallen die Blätter.
Weinberge unterhalb des Schriesheimer Steinbruchs. Langsam schreitet die Färbung voran und fallen die Blätter.

In den oberen Sektoren, insbesondere auf der dritten Wandstufe, hat sich einiges getan, denn das Regierungspräsidium hat dort das Gestrüpp zurecht schneiden lassen. Manche Stellen hätte ich gar nicht wieder erkannt, so kahl ist es geworden. Aber so ist das eben in Deutschland, alles wird geregelt: Das Klettern im Naturschutzgebiet und eben auch der Wildwuchs im Naturschutzgebiet.

Diesiger Blick über die Rheinebene in Richtung Mannheim und Pfälzer Wald (nicht zu sehen).
Diesiger Blick über die Rheinebene in Richtung Mannheim und Pfälzer Wald (nicht zu sehen).
Schriesheim
Herrlich warme Herbstfarben dank der untergehenden Sonne und dem Porphyr des Steinbruchs.

Ein Hinweis für alle Odenwaldkletterer: Die neuste Auflage des Odenwaldkletterführers aus dem Panico Verlag erscheint im November! Die Liste der Ziele beinhaltet alles, was im Odenwald beklettert werden kann (Schriesheim, Riesenstein, Ziegelhausen, Stiefelhütte, Jakobswand, Steigkopf, Lautertal, Hohenstein, Borstein, Brohmfels, Billerstein, Heubach, Silberwald, Höchst und Hainstadt) und sobald ich mein Exemplar in den Händen halte, werde ich mal schauen was sich getan hat und eventuell das ein oder andere Wort an dieser Stelle über das neue Büchlein verlieren. Laut Amazon erscheint das Werk am 17. November und ich bin jetzt schon richtig gespannt, wie das Buch sein wird.

In diesem Sinne

Martin

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