Bergundsteigen ist der Name einer Zeitschrift für Risikomanagement im Bergsport und wird vom Alpenverein Südtirol, Deutschen Alpenverein, Oesterreichischen Alpenverein und dem Schweizer Alpen-Club herausgegeben. In vier Ausgaben pro Jahr werden in dieser Zeitschrift fundiert die Themen Sicherheit und Riskiko diskutiert und es gibt allerlei Informationen zu aktuellen Fragen aus allen Bereichen des Bergsports, egal ob Skitouren, Bergsteigen, Klettersteig, Eis-, Sport-, Alpin- oder Hallenklettern. Gerade zum letzten Bereich, dem Hallenklettern, sind in der Ausgabe 3/2013 zwei interessante Artikel vom Autor Thomas Lammel erschienen, die nach einer Stellungnahme durch die Kommision für künstliche Kletteranlagen des Deutschen Alpenvereins in der Ausgabe 4/2013 durch zwei weitere Artikel in der Ausgabe 2/2014 ergänzt wurden, so dass sich eine interessante Debatte zur Frage nach der Sicherheit von Sicherungsgeräten eröffnet hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Artikeln der Zeitschrift sind die vier interessantesten dieser fünf Artikel, die Beiträge von Thomas Lammel, leider nicht kostenfrei zugänglich, doch weil ich die Kernaussage dieser Artikel für wichtig halte, möchte ich an dieser Stelle die Möglichkeit nutzen und kurz erwähnen, worum es in der Diskussion geht und warum sich jeder Kletteret hierzu seine eigenen Gedanken machen sollte.

Fasst man den ersten Artikel von Thomas Lammel aus der Ausgabe 3/2013 zusammen, so stellt der Auto, der als Laborleiter einer Prüfstelle von Sicherheitsgeräten bei einem international tätigen Prüfhaus arbeitet, gleichzeitig seit mehr als 26 Jahren aktiver Sportkletterer ist und auch den Schein zum Trainer C Wettkampfklettern besitzt, die Frage, wie sicher eigentlich die Geräte sind, mit denen wir beim Sportklettern in der Halle sichern. Kann man während der normalen Sicherungsvorgänge zu jedem Zeitpunkt stürzen, sind diese Stürze zu jedem Zeitpunkt sicher zu halten? Er geht dabei insbesondere auf das am weitesten verbreitete Gerät, das Tube, ein und stellt fest, dass es sehr wohl möglich ist, dass es beim korrekten (!) Sichern mit dem Tube zu Abstürzen kommen kann. Ja, richtig gelesen: Sturz, obwohl das Gerät korrekt bedient wurde! Lammel führt dies auf die sogenannte Sicherheitsarchitektur des Gerätes zurück, denn bei korrekter Nutzung kommt es wiederholt zu einem Betriebszustand, in dem das Gerät nicht sicher ist. Das ist der Moment, in dem beim Sichern im Vorstieg Seil (schnell) ausgegeben werden muss und dazu die Bremshand sich oberhalb oder auf Höhe des Tubes befindet – der Blockiermechanismus also aufgehoben ist. Im nachstehenden Video findet man diese Situation etwa bei 1:40 – 1:45 m:ss

Kommt es in dieser Haltung/in diesem Betriebszustand des Gerätes zu einem Sturz des vorsteigenden Kletterers, so kann der Sturz auf dem Boden enden. Das liegt daran, dass im ungünstigsten Fall der Kletterer im Sturz schneller beschleunigt, als der Sichernde das Seil zu fassen und wieder nach unten gezogen bekommt. Vereinfacht: Die Reaktionszeit, die dem Sichernden zur Verfügung steht, wird also begrenzt durch die Zeit die es braucht, bis sämtliches Schlappseil durch den stürzenden Kletterer nach oben gezogen wird – und das ist meist ziemlich schnell passiert, denn man sollte mit wenig Schlappseil sichern, um weite Stürze zu vermeiden. Sobald das Seil aber einmal zu schnell durch das Tube rauscht, besteht keine Möglichkeit mehr das Seil fest in die Hand zu bekommen, da durch die Beschleunigung das Seil zu schnell wird und Verbrennungen das Fassen des Seils unmöglich machen. Das Seil läuft ungebremst durch das Tube. Man beachte bitte, dass es sich bei diesem Szenario nicht um eine Fehlbedienung handelt, denn um es noch einmal zu erwähnen: Dieser unsichere Zustand des Gerätes ist fester Teil der Abläufe bei korrektem Sichern! Es gibt während der Seilausgabe mit dem Tube keine Alternative zum zwangsläufigen, wenn auch nur kurzen, Aufheben des Blockiermechanismus. Lammel formuliert dies wie folgt:

Bei bestimmten Betriebszuständen, die Bestandteil des Normalbetriebs sind, wird die Sicherungsfunktion für kurze Zeiträume wiederholt unwirksam. Wird in diesem Augenblick die Sicherheitsfunktion angefordert, versagt die Sicherheitsfunktion des Gerätes und das sicherheitstechnische Gesamtsystem wird nicht in den sicheren Zustand überführt. Es kommt zum Durchrutschen des Seiles und zur Katastrophe.

Natürlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass dieses Aufheben der Sicherungsfunktion nur für Bruchteile von Sekunden der Fall sei und ein Sturz zum Zeitpunkt der Seilausgabe selten ist, denn schließlich wird ohnehin in Kletterhallen selten gestürzt, aber man muss kein Statistiker sein um zu wissen: Treten zwei voneinander unabhängige Ereignisse selten auf, dann dauert es einfach nur ein Weilchen, bis sie zeitgleich auftreten. Wobei das Aufheben der Sicherungsfunktion ja praktisch bei jeder Seilausgabe erfogt und entsprechend ein sehr häufiges Ereignis ist. Lammel hierzu (mit Sicherungsfehler ist im Kontext der Fehler des Systems, nicht des Sichernden gemeint – Fehler durch den Sichernden sind in der Betrachtung außen vor):

Ist während der Kletterer klettert die Sicherungswirkung jedoch wiederholt auch nur kurzzeitig unterbrochen, so ist es trotzdem letztlich nur eine Frage der Zeit bis der Sicherungsfehler mit einem unvorhergesehenen Sturz des Kletternden zufällig zeitlich zusammentrifft und es unweigerlich zum Absturz kommt. Die Wahrscheinlichkeit für das Zusammentreffen eines unwirksamen sicherheitstechnischen Systems und des Sturzes des Kletterers streben bei laufender Wiederholung der hierfür erforderlichen Handlungen gegen 100 %.

Während die Kommision für  künstliche Kletteranlagen des Deutschen Alpenvereins in der Ausgabe 4/2013 argumentiert, es sei eine Frage der Reflexe, ob die Hand schnell genug nach unten gezogen werden kann, rückt Lammel in  Ausgabe 2/2014 diese Aussage in das rechte Licht:

‚Der Tuber ist sicher, die menschlichen Reflexe reichen aus!‘ Das behauptet der Verband nach sicherheitstechnischen Maßstäben ins Blaue hinein. Ein sicherheitstechnisch akzeptabler Nachweis fehlt.

An dieser Stelle ein alltägliches Beispiel, das jeder Kletterer kennt, nachvollziehen kann und das einfach illustriert warum es fatal sein kann, sich beim Sichern auf die menschlichen Reflexe zu verlassen: Man geht an einem Werktag nach mehr als acht Stunden Arbeit in die Kletterhalle und ist schlicht und ergreifend nicht mehr richig frisch. Eigentlich könnte man auch vor dem Fernseher die Beine hochlegen, aber da Sport doch gesünder ist und mehr Spaß macht, geht man eben doch zum Klettern. Dagegen spricht natürlich nichts, aber wenn wir müde sind, sind unsere Reflexe schlechter. Man sollte sein Leben nicht den Reflexen anderer aussetzen, schon gar nicht, wenn es Alternativen dazu gibt – doch dazu im nächsten Absatz etwas mehr.

Ohne im Detail auf die erwähnten Artikel eingehen zu wollen lässt sich also festhalten, dass es durchaus möglich ist, bei korrekter (!) Sicherung durch das Tube im Falle eines Sturzes während der Seilausgabe auf dem Boden aufzuschlagen. Doch welche Alternativen gibt es? Man könnte jetzt meinen, dass Halbautomaten hier eine Alternative bieten, doch bei dieser Annahme ist Vorsicht geboten! Unsichere Betriebszustände wie beim Tube finden sich auch bei ClickUp und Smart wieder! Einzig für das Grigri und die klassische Sicherung mit dem HMS findet Lammel in seinen Artikeln der Ausgabe 2/2014 eine Sicherheitsarchitektur vor, bei denen es während der korrekten Bedienung nicht zu einem Zustand kommt, in dem der Blockiermechanismus außer Kraft gesetzt wird. Der geneigte Gegner des Grigris wird nun ins Feld führen, dass auch beim Grigri der Sicherheitsmechanismus blockiert werden muss, da sonst kein Ausgeben des Seils möglich ist. Allerdings gilt laut Lammel bei korrekter Anwendung der Gaswerkmethode:

Hier ist das Seilausgeben bei kurzzeitigem Zudrücken des Klemmmechanismus mit dem Daumen der sicherheitstechnisch kritischste Vorgang während des Sicherns. Die Sicherheitsfunktion wird für die Zeit des Ausziehens überlistet. Allerdings wird in der Gaswerkmethode das Sicherungsseil stets umfasst. Bei Anforderung der Sicherheitsfunktion wird durch das umfasste und bereits minimal gehaltene Sicherungsseil der Klemmmechanismus ausgelöst. Die Kraft, die hierbei gegen die Kraft des Daumens wirkt, ist um Größenordnungen höher, als die Kraft, die durch den Daumen aufgebracht werden kann. Der Klemmmechanismus greift.

Das zweite Lieblingsargument der Gegner von Halbautomaten ist die mangelnde Dynamik beim Sichern. Stürze weich zu halten sei nicht möglich, da die Geräte schlagartig blockieren und so ein Sturz automatisch hart gebremst wird. Dies ist allerdings etwas zu kurz gedacht, denn grundsätzlich sollte zwischen Dynamik durch das Sicherungsgerät und Dynamik durch den Körper unterschieden werden. Bei der Gerätedynamik wird, zum Beispiel beim Tube, während des Sturzes ganz leicht Seil nachgeführt und kontrolliert gebremst. Das ist zum einen in der Tat bei halbautomatischen Sicherungsgeräten nicht möglich, zum anderen gefährlich und daher nicht ideal. Was, wenn zuviel Seil mitgegeben wird, der stürzende Kletterer zu stark beschleunigt und der Sturz deshalb nicht gehalten werden kann? Sicherer ist dagegen die Dynamik über den Körper – und diese ist auch vom Gerät unabhängig: Wer als Sichernder leicht mit dem Körper mitgeht oder aktiv gegen die Wand springt, verhindert eine zu harte Sicherung des Kletternden. Das Argument, keinen Halbautomaten zu nutzen um so dynamisch sichern zu können, zieht meiner Meinung nach überhaupt nicht.

An dieser Stelle möchte ich nun nicht die Lanze für das Grigri brechen und es als das ultimative Sicherungsgerät darstellen, aber ich denke es lohnt sich, seine Gedanken zur Wahl des Sicherungsgerätes zu machen. Dabei sollten folgende Eckpunkte bedacht werden, die in eventuell hitzig geführten Diskussionen leicht vergessen werden:

  • Es geht um das Sichern beim Sportklettern – vom Boden aus. Es geht explizit nicht um das Sichern vom Stand oder das Nachholen von Kletternden in den Stand (was beim Tube übrigens keinen unsicheren Betriebszustand mit sich bringt!)
  • Es geht um die korrekte Bedienung des Gerätes ohne Bedienfehler. Fehler durch unsachgemäße Verwendung sind bei dieser Betrachtung nicht von Belang und sicherlich ein Thema für sich.
  • Es geht um den schlechtesten Fall der korrekten Nutzung, also ein Sturz während der Seilausgabe, während der Sichernde nicht nach oben schaut (das heißt um den Fall, bei dem die Reaktionszeit am längsten ist).

Für mich war nach dem Lesen der Artikel und nach der Auseinandersetzung mit ihnen schnell klar, dass ich wohl ab sofort mit dem Grigri sichern werde. Das hat einen ganz einfachen Grund: Wenn ich mit meinem Kletterpartner in der Halle unterwegs bin, dann gehen wir regelmäßig ans persönliche Limit und das heißt, dass wir regelmäßig stürzen – auch unvorhergesehen. Dabei wäre es für mich nicht zu ertragen, wenn es zu einem Unfall kommen würde, den ich hätte verhindern können – unabhängig ob durch korrekte Bedienung oder richtige Wahl des Sicherungsgerätes. Was hilft es mir denn, wenn ich nach einem Sturz mit Bodenkontakt bei Sicherung mit dem Tube sagen kann, dass ich korrekt gesichert hatte und der Unfall nun einmal ein gerätespezifisches Problem sei? Als Sichernder habe ich eine Verantwortung gegenüber meinem Kletterpartner und zumindest ich möchte sämtliche Risiken auf ein Minimum reduzieren. Vielleicht klingt eine schwere Verletzung nach einem wilden seilfreien Solo noch nach Heldentum, aber eine schwere Verletzung, weil ein vermeintlich sicheres Sicherungsgerät trotz korrekter Nutzung einen Sturz nicht verhindern konnte, klingt einfach nur dumm.

In diesem Sinne

Martin

9 Kommentare

  1. Vielen Dank für die sehr gute Zusammenfassung dieser Diskussion und Deiner Meinung dazu. Ich stimme Dir völlig zu, auch wenn ich das Grigri sehr kritisch in Bezug aus die sichere und korrekte Bedienung betrachte!

    Es gibt einige einfachere (und damit sicherere) Halbautomaten am Markt. Ich selbst probiere momentan den Megajul, ein halbautomatischer Tube und bin halbwegs zufrieden damit. Ein Sicherheitsplus, gerade beim Sichern von deutlich schwereren Vorsteigern, ist er in jedem Fall.

  2. Vielen Dank für deinen Kommentar! Was die Nutzung des Grigris angeht bin ich derzeit am Testen und werde an dieser Stelle vielleicht davon berichten. Auch wenn ich bisher was die Bedienung angeht positiv überrascht bin, hast du natürlich recht, denn sie erfordert etwas Gewöhnung. Allerdings bedarf es dieser bei Tube und co. eigentlich auch – nur glaube ich, dass es man es bei diesen Geräten weniger merkt, weil die Bewegung zwar eingängig, das richtige Sichern aber doch mehr als Seil durch das Gerät ziehen ist. Wenn man der DAV Sicherheitsstudie von 2012 glauben schenken darf, dann ist die Fehlerrate bei der Bedienung im Vorstieg übrigens für das Grigri geringer als für das Tube (bergundsteigen 1/2013, S. 64ff), was für eine letztlich nicht zu komplizierte Bedienung spricht. Allerdings sind die erhobenen Daten nicht ganz ideal (n=140 vs. n=36 zum Beispiel).

    Die Bedienung selbst war ja nicht Bestandteil der Betrachtung bei den erwähnten Artikeln und auch nicht in dem, was ich über diese geschrieben hatte. Dennoch hast du natürlich völlig recht: Sicherheit geht nicht nur vom Sicherungsgerät aus, sondern auch vom Benutzer – und entsprechend bringt ein per se sicheres Gerät bei falscher weil komplizierter Bedienung unter Umständen sogar ein höheres Gesamtrisiko, als ein per se nicht in jeder Position sicheres Gerät, welches einfacher zu bedienen ist und daher auch leichter korrekt genutzt wird.

    Was das Megajul angeht sehe ich einen Vorteil gegenüber dem klassischen Tube, da er als Halbautomat immerhin beim Loslassen automatisch blockiert. Allerdings hat er, wenn ich es richtig sehe, den gleichen Nachteil wie Tube, Smart und ClickUp, da zur (schnellen) Seilausgabe der Sicherheitsmechanismus entsprechend blockiert werden muss – oder sehe ich das falsch?

  3. Ich kann nur für Megajul und Clickup sprechen: durch den Ruck eines Sturzes rastet der Blockiermechanismus ein. Allerdings neigen die Geräte auch zum Blockieren beim schnellen Seilausgeben. Dieses Problem kann aber mit etwas Übung minimiert werden. Der Sicherungsmechanismus bleibt aber immer „scharf“, d.h. das Gerät wird bei einem Sturz blockieren, sofern Bremshand am Seil und unten den „Kipp-Einrast“-Mechanismus unterstützt. Was bei Bremshand oben konkret passiert – blockieren oder nicht – entzieht sich leider meines Wissens. Da sollte eigentlich bergundsteigen auch etwas dazu haben.

    Die Fehlerrate Bedienung bei GriGri vs. Tube kommen m.E. nach durch korrekte Schulung zustande. Tube „kann“ jeder, der es mal gesehen hat (zumindest glaubt er es). Mit dem GriGri beschäftigt man sich gerätebedingt mehr.

  4. Das Megajul wurde in den Artikeln nicht besprochen, das ClickUp allerdings schon. Hier gilt das gleiche Problem wie für das Tube: Ein Sturz während der (schnellen) Seilausgabe kann zum Bodensturz werden, da der Blockiermechanismus kurzzeitig außer Kraft gesetzt wird.

    Es geht nicht um das Problem, dass ein Tube nicht automatisch blockiert, sondern es geht um das Problem, dass es eine Stellung des Gerätes gibt, bei der unter Umständen ein Sturz nicht gehalten werden kann – und das diese Stellung leider Teil des normalen Sicherungsvorgangs ist. Dies gilt explizit auch für das ClickUp und das Smart! Du hast das Problem ja schon geschrieben: Die Geräte sind „immer scharf“, aber eben mit der EInschränkung “ sofern Bremshand am Seil und unten den “Kipp-Einrast”-Mechanismus unterstützt“. Das ist während der Seilausgabe nicht gegeben.

    Insgesamt finde ich es etwas ernüchternd, wie dünn die Datenlage eigentlich ist, wenn es um Sicherungsgeräte geht. Oder auch um die Unfallquoten. Selbst bei der Studie zur Sicherheit in Kletterhallen halte ich n=36 für eine zu geringe Stichprobe…

    Aber unabhändig davon bin ich auf die nächsten Ausgaben gespannt und warte ab, was sich aus dem Diskurs ergibt.

  5. „Bremshand unten“ – da hast Du natürlich völlig Recht. Doppelt sogar, denn die Datenlage ist wirklich sehr dünn. Erschreckend dünn.

    (auch wenn ich das Wort inzwischen hasse..) „Gefühlt“ rasten die simplen Halbautomaten Clickup etc. ab einer gewissen Sturzhöhe auch mit Bremshand oben ein, das ist aber nur Bauchgefühl. Man sollte die ganzen Dinger wirklich mal anständig auf solche Fehlbedienungen testen.

  6. Selbstbeobachtung beim MegaJul:

    schnelles Seilausgeben ist auch ohne Bremshand oben möglich: Daumen zieht an der Geräteschlaufe das Gerät nach vorne, die Hand führt das Bremsseil immer noch. Bremsseil bleibt so nahe am Gerät und läuft unterhalb des Geräts durch die Hand nach unten heraus.

    Problematischer ist das schnelle Seil einnehmen, z.B. beim Toprope: hier wandert die Bremshand bei jedem Zug nach oben über das Gerät, das ist kaum anders zu machen, da das Gerät sonst blockiert.

    siehe Video: https://www.youtube.com/watch?v=d3i-U71pUVk

  7. Ich möchte Thomas Lammels (Klettertrainer C Wettkampfklettern und Sicherheitsingenieur) um Erlaubnis fragen sein Beispiel zu veröffentlichen („Markus, 9 Jahre alt, und Simone, 6 Jahre). Wo könnte ich nach seiner Adresse fragen?
    Ich würde sein Tex z.B. in der Kletterhalle aufhängen und unter manches Youtube – Video kleben. Danke.

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