Pfälzer Klassiker am Asselstein

„Jetzt wird es ernst.“ Mit diesen Worten wurden wir am Asselstein von zwei Wanderern begrüßt, während wir uns das riesige Schiff aus Stein von unten anschauten, um uns zu orientieren. Damit würden sie recht behalten, denn das Klettern an der beinahe 60 m hohen und ebenso breiten, aber mit 10 m nur relativ schmalen Wand aus Bundsandstein ist quasi der Inbegriff des Kletterns in der Pfalz: ein freistehendes Massiv, sehr wenig Absicherung, Ringe statt Haken, viele Risse durch die man sich winden muss und dazu ganz viel tollkühne Historie zeichnen einen der bekanntesten Felsen der Pfalz aus, der schon von

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Absamer Klettersteig und Bettelwurfhütte

Die Planung eines Bergwochenendes zu Pfingsten gestaltete sich leider deutlich schwerer als gedacht, denn zwischen Winter- und Sommersaison waren noch viele Hütten geschlossen und die Altschneesituation trug auch nicht zur Verbesserung unserer Optionen bei. Also beschlossen wir nach Innsbruck zu fahren, um dort zunächst einen schönen Tag in der Stadt zu verleben und am nächsten Tag über den Absamer Klettersteig zur Bettelwurfhütte aufzusteigen. Die lokalen Verhältnisse würden uns dann zeigen, ob am Folgetag noch eine Besteigung des Großen Bettelwurfs möglich wäre. Innsbruck beeindruckt durch seine Nähe zur Nordkette des Karwendels, egal wo man steht sieht man im Hintergrund die Kulisse

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Fels ist kein Plastik – draußen ist anders

Weil am vergangenen Sonntag das Wetter sehr gut war, fuhren wir mit dem Rad von Heidelberg aus nach Ziegelhausen, um dort am Sandstein ein wenig zu klettern. Zunächst war nur wenig los, aber nach kurzer Zeit ging es dann hoch her am Wandfuß, denn relativ schnell kamen viele Kletterer hinzu und es wurde voll. Dabei fiel mir auf, dass die Umgangsformen doch etwas zu wünschen ließen: Während ich am Abseilen war, was wirklich nicht lange dauerte, wurde meine Frau von Mitgliedern ein und der selben Seilschaft gleich mehrfach gefragt, ob sie danach endlich einsteigen könnten. Kaum war ich auf dem

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Bad Herrenalb

Obwohl die Felsen von Bad Herrenalb noch ein gutes Stückchen näher als die des Battert sind, war ich schon seit beinahe fünf Jahren nicht mehr vor Ort. Das liegt daran, dass mir der Battert mit seinen langen Routen meist reizvoller erscheint, wenn ich mit meinen Karlsruher Kletterpartnern an den Fels gehe. Aber Bad Herrenalb steht eigentlich völlig zu unrecht im Schatten des Battert. Er ist von Karlsruhe aus schnell erreichbar, bietet wirklich schöne Routen, gute Absicherung, einen kurzen Zustieg und auch etwas Auswahl, denn es gibt immerhin 47 Routen in den unteren und mittleren Graden. In nur fünf Minuten erreicht

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Osterklettern am Battert und in der Pfalz

Das perfekte Osterwetter wollte genutzt werden und auch wenn ich im letzten halben Jahr aus zahlreichen Gründen nur sehr unregelmäßig zum Klettern kam, hatten wir uns einen Tag am Battert, sowie einen Tag in der Pfalz als Programm ausgesucht. Beides Klettergebiete, welche berühmt berüchtigt für ihre Absicherung sind und damit natürlich das ideale Terrain, um mit wenig Form an nur wenigen Haken oder Ringen zu klettern… Unseren Klettertag am Battert starteten wir dank Anreise über Karlsruhe gemütlich mit einem hervorragenden Cappucchino bei Espresso Tostino, bevor wir nur wenig später am Parkplatz in Ebersteinburg zu unserem großen Erstaunen feststellten, dass dort

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Schriesheim 2019

Der Frühling hat mittlerweile Einzug gehalten und spätestens damit ist auch die Felsklettersaison 2019 eröffnet. Auch bei mir war es jetzt soweit, wenn auch noch gesundheitlich etwas angeschlagen, aber bei bestem Wetter. An dieser Stelle möchte ich, wie glaube ich bei jedem meiner Beiträge zu Schriesheim, kurz darauf hinweisen, dass das Klettergebiet im Naturschutzgebiet Ölberg liegt und entsprechend durch das Regierungspräsidium einige Regeln erlassen wurde, die es zu beachten gilt. Die wichtigsten beiden sind, dass nur der offizielle Zustieg, also von ganz unten und nicht seitlich, genutzt werden darf, sowie das offenes Feuer verboten ist. Man mag die Regelungen, insbesondere

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Ras Bwahit – Trekking in den Simien Mountains

Mangels der Fähigkeit Ski zu fahren bin ich normalerweise im Winter nicht in den Bergen, doch zu Beginn dieses Jahres war alles ein wenig anders, denn wir verbrachten unseren Urlaub in Äthiopien und hatten unseren Aufenthalt dort auch zum Trekking in den Simien Mountains genutzt. Äthiopien liegt ausgesprochen hoch, denn 50 Prozent seiner Fläche liegen höher als 1200 Meter, mehr als 25 Prozent über 1800 Meter und mehr als 5 Prozent erreichen sogar Höhen über 3500 Meter. Damit war für uns von Beginn der Urlaubsplanung an klar, dass wir unbedingt einen Teil unserer Reise im Hochland verbringen wollten und nach

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Winterwanderung im Odenwald

Schon im Dezember hatten wir uns ein Wochenende für eine Winterwanderung durch den Odenwald ausgesucht und damit viel Glück gehabt, denn als der Tag gekommen war, war das Wetter perfekt: Trocken, kühl und sonnig. Wir hatten sogar etwas Glück und in den höheren Lagen rund um den Königstuhl noch ein paar Millimeter Schnee, die den Wald mit ein wenig Weiß winterlich dekorierten. Ausgangspunkt war Neckargemünd gewesen, schnell und einfach mit S-Bahn oder Bus von Heidelberg aus zu erreichen. Von dort ging es über den Neckarsteig zurück nach Heidelberg, natürlich über den Königstuhl und von diesem über die Himmelsleiter hinab zum

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Wissen – Schneeschmelzen in den Bergen

Das Skifahren habe ich immer noch nicht gelernt und daher ruht der Blog wie in jedem Winter etwas, aber dennoch an dieser Stelle ein kurzer Link zu einem Artikel, der sich unter der Überschrift Melting Ice and Boiling Water in the Mountains: A History and Physics Essay mit den Problemen und dem Aufwand vom Schneeschmelzen beim Bergsteigen beschäftigt. Sowohl schön geschrieben, als auch informativ. Hätten wir uns das nur am Bietschhorn mal vor Augen geführt…

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Herbstliches Klettern in Schriesheim

Der Terminkalender war voll und daher konnte ich das unfassbar gute herbstliche Wetter nur bedingt nutzen, aber immerhin hin kam ich zum Laufen und auch in Schriesheim konnte ich das Wetter ausnutzen. Im Sommer kann man den Steinbruch, der wie ein Hohlspiegel in der Sonne liegt, wegen der viel zu heißen Temperaturen vergessen, aber in Herbst,  Winter und Frühjahr kann man hier sehr gut klettern und gerade im aktuellen Herbst findet man Bedingungen wie im Tessin vor: Warme Sonne, toller Fels – was will man mehr? In der höchsten Wandstufe gibt es durchaus lange Routen (OK, nicht über 30 m,

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